Unternehmensverantwortung in Brasilien:
• Immer mehr Unternehmen ziehen sich aus indigenen Gebieten zurück
• Auch deutsche Konzerne wie TÜV Süd oder die Deutsche Bank sollten diesen Schritt gehen
• Geschäftsaktivitäten in Schutzgebieten seien nicht mehr zu rechtfertigen
Forderungskatalog indigener Dachverbände zu Covid-19:
• Bessere Ausstattung der Gesundheitsstationen in indigenen Gebieten
• Ausweisung illegaler Goldsucher und Schutz vor weiteren Invasionen
• Einrichtung eines Krisenstabes mit indigener Beteiligung
Pestizide der Bayer AG belasten Indigene:
• Bayer exportiert in der EU verbotene Gifte nach Brasilien
• Indigene leben oft in unmittelbarer Nähe zu großflächigen Anbaugebieten
• Böden und Gewässer sind nachweislich belastet, auch in Großstädten
Mehrere indigene Völker Brasiliens haben angekündigt, sich zum Schutz vor der Corona-Epidemie im Land in die freiwillige Isolation zurückzuziehen. Wie viele indigene Völker des Landes hätten nun au…
Kaum Zugang zu medizinischer Versorgung
Erzwungener Kontakt für freiwillig Isolierte möglich
Evangelikale missionieren in abgelegenen Gebieten
Kampf für politische Rechte massiv eingeschränkt
Seit seinem Amtsantritt Anfang 2019 betreibe Präsident Bolsonaro eine offen feindselige Politik gegenüber den Indigenen des Landes. Bild: Apib via Flickr (CC BY-SA 2.0).
Wichtiger Etappensieg für Brasiliens Indigene
„Diese Gesetzesinitiative war ein Frontalangriff der Regierung Bolsonaro auf indigene Territorien“, erklärt Regina Sonk, Referentin für indigene Völker bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Brasiliens Präsident Bolsonaro beginnt sein zweites Amtsjahr mit einem doppelten Angriff auf die indigene Bevölkerung des Landes. Bild: Jeso Carneiro via Flickr (CC BY-NC 2.0)
Doppelschlag gegen brasilianische Indigene
Brasiliens Präsident Bolsonaro beginnt sein zweites Amtsjahr mit einem doppelten Angriff auf die indigene Bevölkerung des Landes. Am gestrigen Mittwoch gab er bekannt, der ehemalige Missionar Ricar…
Die Aboriginal People haben gegenüber der Menschenrechtsorganisation angekündigt, einen Vertreter zu den Protesten während der Siemens-Hauptversammlung in München am kommenden Mittwoch zu entsenden. Foto: Joe Kaeser während des Fortune Global Forum 2015. FORTUNE Global Forum via Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)
Siemens: Aboriginal People widersprechen Kaeser
Australische Aboriginal People haben der Darstellung von Siemens-Chef Joe Kaeser widersprochen, dass sie dem Bau der umstrittenen Carmichael Kohle-Mine des indischen Adani-Konzerns zugestimmt hätten. Darauf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag hingewiesen.
Am 25. Januar vergangenen Jahres brach der Damm des Auffangbeckens B1 der Eisenerzmiene Córrego do Feijão nahe Brumadinho im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. Eine Schlammlawine von zwölf M…