Mangelhaftes Krisenmanagement: Afrikas Regierungen versagen in der Burundi-Krise
Die Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisierte das Krisenmanagement Afrikas in der Burundi-Frage als absolut mangelhaft.
Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats zu Burundi (17.12.)
Die vom UN-Menschenrechtsrat geplante Entsendung einer Untersuchungsmission nach Burundi hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) als „halbherzig“ kritisiert.
Verdacht auf willkürliche Hinrichtungen durch staatliche Sicherheitskräfte in Burundi
Nach dem gewaltsamen Tod von mindestens 87 Menschen am Wochenende in Burundi hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Einsetzung einer unabhängigen Untersuchungskommission des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte gefordert.
Nach dem Scheitern der Bemühungen der Europäischen Union um eine politische Lösung der Burundi-Krise hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein stärkeres Engagement der Vereinten Nationen gefordert, um fortgesetztes Morden und einen Bürgerkrieg in dem ostafrikanischen Staat zu verhindern.
Blutiges Wochenende in Burundi kurz vor Ablauf des EU-Ultimatums
Nach neuer politisch motivierter Gewalt mit sieben Toten am vergangenen Wochenende in Burundi hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Ausweitung der EU-Sanktionen gegen politische Scharfmacher in dem ostafrikanischen Land verlangt, um weiteres Morden und einen Bürgerkrieg zu verhindern.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag an die Mitgliedstaaten der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) appelliert, den Vorsitz der zwischenstaatlichen Organisation Ende November nicht wie geplant an Burundi zu übertragen.
Burundi: Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhindern
Da Burundis Regierung alle verhängten Sanktionen und internationalen Appelle zur Mäßigung ignoriert, muss der Weltsicherheitsrat handeln, um ein Blutbad zu verhindern.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an den Weltsicherheitsrat appelliert, den Einsatz von Friedenstruppen in Burundi vorzubereiten, um die Zivilbevölkerung vor Massakern zu schützen
und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verhindern.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einem Bürgerkrieg und einem drohenden Massenmord in Burundi gewarnt und dringend mehr internationalen Druck auf die Regierung des zentralafrikanischen Staates gefordert, um eine weitere Zunahme der Gewalt zu stoppen.