Die Tibet Initiative Deutschland und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zeigen im November und Dezember die Dokumentation „In the Name of Confucius“ in zehn Städten in Deutschland und Öste…
Headerbild: Daniel Zimmermann via Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)
Interne chinesische Dokumente zu Xinjiang
Am Wochenende hat die New York Times interne Dokumente der chinesischen Regierung veröffentlicht. Sie verdeutlichen die Systematik und das Ausmaß der willkürlichen Internierung von 1,5 Millionen Angehörigen der muslimischen Minderheiten der Uiguren, Kasachen und Kirgisen. In der betroffenen Region Xinjiang sind viele westliche Unternehmen aktiv.
Am heutigen Dienstag hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die Millionen von Opfern erinnert, die das diktatorische Regime der Kommunistischen Partei in der 70-jährigen Geschichte Chin…
70 Jahre Volksrepublik China - Kein Grund zum Feiern: Nicht für die 1,5 Millionen Uiguren, Kasachen und Kirgisen in Umerziehungslagern in Xinjiang, nicht für die tausenden buddhistischen Geistlichen, deren Klöster in Tibet zerstört werden und die immer wieder verschleppt wurden, nicht für die Millionen Christen, die ihren Glauben im Untergrund ausleben müssen und deren Kirchen regelmäßig abgerissen werden.
70 Jahre Volksrepublik China
Das Regime der KP hat in 70 Jahren viele Millionen Opfer gefordert; Demokratische Rechtsstaaten müssen verhindern, dass das chinesische Unterdrückungsmodell exportiert wird – „Wer chinesische Überwachungstechnik kauft, finanziert Verbrechen gegen die Menschlichkeit“
Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte gestern eine verstärkte Videoüberwachung an Bahnhöfen angekündigt – auch unter Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie. Bild: Henning Schlottmann via Wikimedia
Seehofer will mehr Videoüberwachung an Bahnhöfen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt davor, zur Überwachung deutscher Bahnhöfe Sicherheitstechnologie chinesischer Firmen einzusetzen, die in schwerste Menschenrechtsverletzungen verwickelt sind.
„Die Christdemokratin Merkel sollte sich für ein Ende der religiösen Verfolgung im Land der Mitte stark machen, von der neben Buddhisten und Muslimen auch Christen zunehmend betroffen sind,“ mahnt Schedler. Bild: Jan Maximilian Gerlach via Flickr
Kanzlerin Merkel in China
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, während ihrer bevorstehenden China-Reise die besorgniserregende Menschenrechtslage in dem Land zur Sprache zu bringen.
Chinas langer Arm in Kasachstan macht der Zivilgesellschaft das Leben zur Hölle. Mit massiven Einschüchterungen werden kasachische Menschenrechtler ins Exil getrieben. Denn unter solchen Bedingungen kann niemand frei arbeiten. Bild: GfbV-Aktion im Juli 2018
Prozess gegen kasachischen Menschenrechtler
Prozess gegen kasachischen China-Kritiker Serikzhan Bilash
• Gestern begann der Prozess gegen den Gründer der Menschenrechtsorganisation Atajurt
• Für seine Kritik an den Umerziehungslagern in Xinjiang drohen ihm bis zu sieben Jahre Haft
• Die GfbV fordert seine sofortige Freilassung
Das Schicksal des zweithöchsten spirituellen Oberhauptes der Tibeter, des Panchen Lama, war am gestrigen Dienstag Thema während eines Side Events im Rahmen der aktuellen Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen in Genf. Auf der Veranstaltung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wurde an die Entführung des damals sechsjährigen Gedhun Choekyi Nyima erinnert. Header Bild: Shanti via Flickr (cc-BY-SA 2.0)
UN Menschenrechtsrat in Genf
Zweithöchstes spirituelles Oberhaupt der Tibeter:
– Damals sechsjähriger von chinesischen Behörden verschleppt
– Von Peking installierte Alternative wird in Tibet nicht anerkannt
– GfbV: „In Tibet eingeübtes Unterdrückungshandwerk wird jetzt in Xingjiang eingesetzt“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat heute gemeinsam mit dem Unabhängigen Chinesischen PEN-Zentrum und der Föderation für ein demokratisches China vor der chinesischen Botschaft in Berlin an die Opfer des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking vor 30 Jahren erinnert. Bei der blutigen Niederschlagung von Protesten der Demokratiebewegung wurden am 4. Juni 1989 hunderte, vielleicht tausende Menschen getötet. Foto: GfbV
30 Jahre nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens
Bei der blutigen Niederschlagung von Protesten der Demokratiebewegung in China wurden am 4. Juni 1989 hunderte, vielleicht tausende Menschen getötet. Die Regierung in Peking versucht bis heute, die Erinnerung an das Massaker zu unterbinden. Alle Medien stehen unter staatlicher Kontrolle. Auch das Internet und die sozialen Medien werden flächendeckend zensiert. Junge Menschen in China wissen daher oft nichts von dem Verbrechen. Auch über die massiven Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang oder Tibet erfahren sie nichts.