Das chinesische Ministerium für Staatssicherheit lässt seit dem Jahr 2015 ein flächendeckendes System zur Gesichtserkennung entwickeln, das innerhalb von drei Sekunden jeden der 1,3 Milliarden Bürgerinnen und Bürger des Landes identifiziert. Foto: pixabay.com
China: Gesichtserkennung soll jederzeit Regimekritiker identifizieren
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor dem Missbrauch künstlicher Intelligenz zur Verfolgung von Regimekritikern in China. Die chinesische Staatssicherheit setzt auf eine lückenlose Gesichtserkennung und eine umfassende Satellitenüberwachung aller Bewegungen.
Der 53 Jahre alte Jurist war noch zu Beginn des Jahrtausends einer der angesehensten Rechtsanwälte Chinas, weil er sich für die Opfer staatlicher Willkür und von Enteignungen einsetzte. Foto: CC BY 3.0 via Wikipedia
China verschärft Verfolgung von Rechtsanwälten vor Parteikongress
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Chinas Regierung vorgeworfen, die Verfolgung von kritischen Rechtsanwälten vor dem am 18. Oktober 2017 beginnenden Kongress der Kommunistischen Partei zu verschärfen.
Der Missbrauch bei der Ausstellung von „Red Notices“ ist nach Angaben der Menschenrechtsorganisation nicht neu. Dem muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Die Integrität und Glaubwürdigkeit der Interpol muss gewährleistet sein. Foto: pixabay.com [Symbolfoto]
Interpol darf sich von Unrechtsstaaten nicht zur Verfolgung von Kritikern instrumentalisieren lassen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert eine Reform der Interpol, um weiteren Missbrauch der internationalen Polizeiorganisation durch Unrechtsstaaten auszuschließen.
Am Samstagmorgen wurde der deutsche Schriftsteller Dogan Akhanli, der sich für die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern einsetzt, im spanischen Granada festgenommen. Die Türkei hat ihn mit einem Haftbefehl über Interpol suchen lassen. Foto: Manfred Wegener (zugeschnitten)
Verhaftung von Schriftsteller Akhanli: Interpol soll Missbrauch von „Red Notice“ stoppen
Es ist ungeheuerlich, dass Interpol regelmäßig von autoritären Regimes missbraucht wird, um missliebige Kritiker im Ausland verhaften und mundtot machen zu lassen.
Hunderte Uiguren sind nach GfbV-Informationen untergetaucht, als die Festnahmen am 4. Juli begannen. Die meisten von ihnen studieren an der Al-Azhar-Universität in Kairo. Foto: Dan via Flickr
EU soll sich für Freilassung inhaftierter Uiguren einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat EU-Außenministerin Federica Mogherini gebeten, sich bei ihren bevorstehenden Gesprächen mit Ägyptens Regierung für eine Freilassung von mehr als 200 inhaftierten uigurischen Studenten aus China einzusetzen.
Die Falun-Gong-Bewegung ist eine traditionelle spirituelle Lehre für Körper und Geist und fußt auf den drei Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Foto: longtrekhome via flickr
China soll Religionsfreiheit achten
18 Jahre nach dem Verbot der Meditationsbewegung Falun Gong in China am 20. Juli 1999 hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Ende der Einschüchterungen, willkürlichen Verhaftungen und Folter von Falun-Gong-Anhängern gefordert.
Liu Xiaobo erhielt 2010 den Friedensnobelpreis. Er wurde Ende 2009 zu seiner letzten Gefängnisstrafe verurteilt. Foto: Utenriksdepartementet UD via flickr
Liu Xiaobo gestorben
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Chinas Behörden für den Tod des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo mitverantwortlich gemacht.