Chinas Billigexporte von Stahl, Aluminium und Textilien schüren Menschenrechtsverletzungen an Tibetern, Uiguren und Mongolen. Ohne preiswerte Rohstoffe und insbesondere billige Energie aus Tibet, Xinjiang/Ostturkestan und der Inneren Mongolei wäre das Ausmaß der Billigexporte in den drei Branchen deutlich geringer. Foto: bushton3 via iStock
Chinas Billigexporte schüren Menschenrechtsverletzungen an Tibetern, Uiguren und Mongolen
Vor dem Gipfeltreffen der EU-Staatschefs am Donnerstag in Brüssel hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) davor gewarnt, China den Status einer Marktwirtschaft einzuräumen.
Larung Gar ist das wichtigste tibetische buddhistische Zentrum und eines der größten religiösen Institute weltweit. Bis Ende September 2017 wollen die chinesischen Behörden die Zahl der dort lebenden und studierenden Nonnen und Mönche auf 5.000 reduzieren, was die Bevölkerung zumindest halbiert. Foto: Valerian Guillot via Flickr
Vertreibungen im tibetischen Larung Gar gehen weiter
Seit dem Beginn der Zerstörung von Larung Gar wurden bereits mindestens 1.000 Nonnen und Mönche vertrieben.
Besonders weitreichende Folgen wird das neue Gesetz für tibetische und mongolische Buddhisten sowie für muslimische Uiguren haben, warnt die GfbV. Foto: Todenhoff/Flickr
Glaubensfreiheit in China wird weiter eingeschränkt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der Volksrepublik China vor, mit einem neuen Religionsgesetz die Glaubensfreiheit von Christen, Buddhisten und Muslimen massiv weiter einzuschränken.
„Zeid nutzt die Kraft seines Amtes, um ohne politische
Rücksichtnahme weltweit seine Stimme für die Entrechteten und Verfolgten
zu erheben." (Foto: UN Photo/Jean-Marc Ferré)
UN-Menschenrechtshochkommissar setzt hohe Maßstäbe für Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat gefordert, dass sich der
Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen ein Beispiel am konsequenten
Eintreten von UN-Hochkommissar Zeid Ra’ad Al Hussein für Menschenrechte
nimmt.
„Wenn Burmas Friedensnobelpreisträgerin dem Druck Chinas nachgibt, würde sie in den Augen vieler Kachin und anderer Burmesen unglaubwürdig“, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius.
Burmas Chefministerin Aung San Suu Kyi reist nach China
Vor der bevorstehenden China-Reise von Burmas Chefministerin Aung San Suu Kyi hat sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) besorgt gezeigt über den wachsenden Druck Chinas, den Bau eines umstrittenen Großstaudamms in Burma wieder aufzunehmen.
Seit dem Ende der Kulturrevolution war die Menschenrechtslage noch nie so schlimm wie heute. Von China versprochene Reformen und mehr Rechtsstaatlichkeit rücken in weite Ferne. Foto: pixabay.com
China: Die Menschenrechtsspirale abwärts nimmt Fahrt auf
Noch vor wenigen Jahren, rund um die Olympischen Sommerspiele in Peking, war es völlig anders als heute: China, seine Minderheiten und die Lage der Menschenrechte im größten Staat und der größten kapitalistischen Diktatur unterm staatssozialistischen roten Deckmantel waren Dauerthema in den Zeitungen und Nachrichtensendungen.
Die Hauptstadt der autonomen Provinz Xinjiang macht einen modernen Eindruck. Doch hinter der Fassade geht die chinesische Zentralregierung mit äußerster Gewalt gegen Uiguren vor. Foto: Colegata via Wikimedia Commons
Massaker an Uiguren in Ostturkestan jährt sich zum zweiten Mal (28.7.)
Zwei Jahre nach dem Tod hunderter Uiguren bei einem Blutbad chinesischer Sicherheitskräfte im Bezirk Yarkand in der Region Xinjiang/Ostturkestan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine unabhängige Untersuchung der Massaker-Vorwürfe gefordert.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die EU-Außenministerin Federica Mogherini appelliert, beim Gipfeltreffen der EU mit China die katastrophale Menschenrechtslage in der Volksrepublik anzusprechen. Foto: European External Action Service via Flickr
Menschenrechte müssen beim EU-China-Gipfel in Peking ein Thema sein!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die EU-Außenministerin Federica Mogherini appelliert, beim Gipfeltreffen der EU mit China am Dienstag in Peking die katastrophale Menschenrechtslage in der Volksrepublik anzusprechen.
109 uigurische Flüchtlinge vor einem Jahr aus Thailand nach China abgeschoben
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erinnert an die gewaltsame Abschiebung von 109 uigurischen Flüchtlingen aus Thailand nach China vor einem Jahr (9.7.2015) und fordert die Aufklärung ihres Schicksals.