Wirtschaft contra Menschenrechte? Menschenrechte sind kein Luxusgut
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die einseitige Fokussierung auf einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zu China bei der morgen beginnenden Reise der Bundeskanzlerin in die Volksrepublik kritisiert. Menschenrechte sind kein Luxusgut, sondern notwendig, damit die Wirtschaft auch langfristig unter stabilen Bedingungen produzieren kann.
Merkel soll sich für inhaftierte Uiguren einsetzen – GfbV legt Report zur dramatischen Lage in Xinjiang vor
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich bei ihrer am Samstag beginnenden China-Reise für die Freilassung inhaftierter uigurischer Menschenrechtler einzusetzen. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Weltkongress der Uiguren stellte die GfbV am Donnerstag in Berlin einen neuen 50-seitigen Menschenrechtsreport über die Eskalation der Gewalt im Uiguren-Konflikt vor.
511 Festnahmen in Hongkong – Sofortige Freilassung der Demonstranten gefordert
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die sofortige Freilassung von 511 Demonstranten gefordert, die am Dienstagabend bei einem friedlichen Protest von mehr als einer halben Million Bürgern Hongkongs für mehr Demokratie festgenommen wurden. Dringend muss der Polizei-Einsatz von unabhängiger Seite überprüft werden, weil Polizisten die friedlichen Demonstrationsteilnehmer einkesselten und unverhältnismäßig viel Gewalt gegen sie anwandten.
China: Fünf Jahre nach den Unruhen in Urumtschi – Report dokumentiert dramatische Lage der Uiguren – Merkel soll helfen
am Donnerstag, dem 3. Juli 2014, um 11 Uhr
im Theatercafé im Palais am Festungsgraben
Am Festungsgraben 1
in 10117 Berlin
Der Weltkongress der Uiguren (WUC) und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) werden am kommenden Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Berlin den neuen 50-seitigen Menschenrechtsreport der GfbV über die Eskalation der Lage im Nordwesten Chinas seit den schweren Unruhen in Urumtschi am 5. Juli 2009 präsentieren.
Behörden lassen hunderte Kreuze von Kirchen reißen und schüchtern Gläubige ein
Die Maßnahmen zur Unterdrückung christlicher Kirchen in China haben nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen neuen Höhepunkt erreicht: Die Behörden lassen willkürlich Kreuze von Kirchen zu entfernen, Gotteshäuser abreißen und schüchtern Christen massiv ein, um öffentliche Proteste gegen die Einschränkung der Religionsfreiheit zu verhindern.
China: Mehr als 80 Bürgerrechtler weggesperrt, um öffentliches Gedenken zu verhindern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der chinesischen Regierung vor, in den zwei Monaten vor dem 25. Jahrestag des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens mehr als 80 Bürgerrechtler festgenommen oder unter Hausarrest gestellt zu haben, um jedes öffentliche Gedenken an das Blutbad am 4. Juni 1989 zu verhindern. „Chinas Machthabern ist jedes Mittel recht: Mit Entführungen, Drohungen, Verhören, Hausarresten und willkürlichen Festnahmen wollen sie Friedhofsruhe auf dem Platz des Himmlischen Friedens durchsetzen“, kritisierte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
Sudan: Freiheit für die Christin Mariam! – China: Gedenken an die Opfer des Tiananmen-Massaker
Sudans Außenminister in Berlin (4.6.)Glauben ist kein Verbrechen – Todesurteil aufheben – Freiheit für die Christin Mariam!Während des Berlin-Besuchs des sudanesischen Außenministers Ali Karti wird…
Kritik an Schauprozessen in China – Vereinte Nationen sollen rechtsstaatliche Gerichtsverfahren einfordern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Schauprozesse gegen Angehörige der uigurischen Minderheit im Nordwesten Chinas als „rechtlich fragwürdig“ und „erniedrigend“ kritisiert. Die Menschenrechtsorganisation forderte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay auf, faire und rechtsstaatliche Gerichtsverfahren in der Unruheregion einzufordern.