Alle neun strategischen Partner Deutschlands verletzen Pressefreiheit massiv – Bundesregierung muss sich stärker für unabhängige Berichterstattung engagieren
Zum Welttag der Pressefreiheit hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung aufgefordert, sich engagierter für die Beachtung der Pressefreiheit in ihren strategischen Partnerländern sowie in Schwerpunktländern deutscher Entwicklungs- oder Ausbildungshilfe einzusetzen.
Kritik an Reform des Petitionsrechts in China – Neue Regelung schürt gewaltsame Proteste
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der Regierung der Volksrepublik China vor, die Bürgerrechte durch eine Reform des Petitionswesens weiter einzuschränken. Am 1. Mai soll eine Verordnung in Kraft treten, die Bittstellern die Möglichkeit nimmt, sich an die Zentralregierung zu wenden. Bis auf wenige Ausnahmen sollen alle Petitionen nur noch von den zuständigen lokalen Behörden bearbeitetet werden, gegen deren mutmaßliche Rechtsverletzungen sich die Bittsteller mit ihren Gesuchen meist wenden.
China: Steinmeier soll sich für verfolgte Menschenrechtler einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Außenminister Frank-Walter Steinmeier appelliert, sich in China für verfolgte Menschenrechtler einzusetzen. Steinmeier wird am Sonntag in Peking erwartet. Jede Woche gibt es in China neue harsche Urteile gegen Menschenrechtsverteidiger oder Menschenrechtler werden willkürlich festgenommen.
Keine Leisetreterei gegenüber Chinas Machthabern – Menschenrechte für Verfolgte einfordern!
„Menschenrechte einfordern!“ Dies ist der zentrale Appell der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an deutsche Politiker, die am Freitag in Berlin mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zusammentreffen. Gemeinsam mit Uiguren, Tibetern und Chinesen demonstrierte die GfbV vor dem Bundespräsidialamt und vor dem Bundeskanzleramt für ein Ende der Verfolgung von Menschenrechtlern in der Volksrepublik.
Kritische Aktionen begleiten Besuch von Xi Jinping (28.3.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker erinnert an Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Vergangenheit und prangert aktuelle Verfolgung von Menschenrechtlern in China an
Am DONNERSTAG (27.3.) werden wir vor der Neuen Wache (Unter den Linden) um 11.30 Uhr im Rahmen einer Menschenrechtsaktion vor einem mehr als zwei Meter hohen Mahnmal in den Nationalfarben Chinas für die bis zu 40 Millionen Opfer Maos einen Kranz zum Gedenken an die Toten niederlegen. Viele der Demonstranten werden Augenklappen tragen, um zu betonen, dass bei so schlimmen Verbrechen niemand auf einem Auge blind sein sollte!
Am FREITAG (28.3.), dem Tag des Berlin-Besuchs von Xi Jinping, werden wir von 9.30 Uhr an gemeinsam mit Uiguren, Tibetern und Chinesen vor dem Bundespräsidialamt demonstrieren und auf die Verfolgung von Menschenrechtlern in China aufmerksam machen. Von 13.30 Uhr an findet ein farbenfroher Protest vor dem Bundeskanzleramt statt.
Japan und China sollen Verbrechen nicht länger leugnen – Gedenken in Berlin für Millionen Opfer Maos
Am Vortag des Deutschland-Besuchs von Chinas Staatspräsident Xi Jinping erinnerte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Berlin an der Neuen Wache an die Millionen Opfer unter der Herrschaft von Mao Zedong in China. Zum Gedenken an diese Toten legten die Menschenrechtler vor einem mehr als zwei Meter hohen improvisierten Mahnmal einen Kranz nieder.
„Xi Jinpings Krieg gegen Menschenrechtler“: Neuer Report dokumentiert beispiellose Verfolgung in China
Wenige Tage vor dem Deutschland-Besuch Xi Jinpings hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dem chinesischen Staatspräsidenten vorgeworfen, für eine beispiellose Verfolgung von Menschenrechtlern verantwortlich zu sein. Seit 15 Jahren ist die Lage von Chinas Menschenrechtsverteidigern nicht so katastrophal gewesen wie heute unter Präsident Xi Jinping.
Gesellschaft für bedrohte Völker erinnert an Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Vergangenheit und prangert aktuelle Verfolgung von Menschenrechtlern in China an
Zum Deutschland-Besuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch (26.3.) einen Menschenrechtsreport über die Verfolgung von Menschenrechtlern in China veröffentlichen. Unter dem Titel „Menschenrechtler ohne Rechte, Xi Jinpings brutaler Krieg gegen Menschenrechtsverteidiger“ dokumentieren wir in dem Report 134 Schicksale tibetischer, uigurischer und kritischer chinesischer Menschenrechtler.
Südostasien soll uigurischen Flüchtlingen Schutz gewähren
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierungen Thailands und Malaysias aufgefordert, 382 mutmaßliche uigurische Flüchtlinge nicht nach China abzuschieben, da ihnen dort lebenslange Haft oder der Tod droht.