Japan und China sollen Verbrechen nicht länger leugnen – Gedenken in Berlin für Millionen Opfer Maos
Am Vortag des Deutschland-Besuchs von Chinas Staatspräsident Xi Jinping erinnerte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Berlin an der Neuen Wache an die Millionen Opfer unter der Herrschaft von Mao Zedong in China. Zum Gedenken an diese Toten legten die Menschenrechtler vor einem mehr als zwei Meter hohen improvisierten Mahnmal einen Kranz nieder.
„Xi Jinpings Krieg gegen Menschenrechtler“: Neuer Report dokumentiert beispiellose Verfolgung in China
Wenige Tage vor dem Deutschland-Besuch Xi Jinpings hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dem chinesischen Staatspräsidenten vorgeworfen, für eine beispiellose Verfolgung von Menschenrechtlern verantwortlich zu sein. Seit 15 Jahren ist die Lage von Chinas Menschenrechtsverteidigern nicht so katastrophal gewesen wie heute unter Präsident Xi Jinping.
Gesellschaft für bedrohte Völker erinnert an Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Vergangenheit und prangert aktuelle Verfolgung von Menschenrechtlern in China an
Zum Deutschland-Besuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch (26.3.) einen Menschenrechtsreport über die Verfolgung von Menschenrechtlern in China veröffentlichen. Unter dem Titel „Menschenrechtler ohne Rechte, Xi Jinpings brutaler Krieg gegen Menschenrechtsverteidiger“ dokumentieren wir in dem Report 134 Schicksale tibetischer, uigurischer und kritischer chinesischer Menschenrechtler.
Südostasien soll uigurischen Flüchtlingen Schutz gewähren
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierungen Thailands und Malaysias aufgefordert, 382 mutmaßliche uigurische Flüchtlinge nicht nach China abzuschieben, da ihnen dort lebenslange Haft oder der Tod droht.
Kreislauf der Gewalt in Xinjiang durchbrechen – Uiguren nicht dämonisieren – Region plant eigenes Antiterror-Gesetz
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat nach dem schrecklichen Blutbad im Bahnhof Kunming vor einer Dämonisierung pauschal aller Uiguren in China gewarnt.
Prominenter uigurischer Wirtschaftsprofessor wird wegen Separatismus angeklagt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die offizielle Anklage des prominenten uigurischen Wirtschaftswissenschaftlers Ilham Tohti in China wegen Separatismus scharf kritisiert. Die Separatismus-Anklage ist ein Akt der Willkür und Gift für das Zusammenleben von Han-Chinesen und Uiguren in dem Vielvölkerstaat China. Wer diesen auch unter europäischen Diplomaten hoch geschätzten Vermittler zwischen den Kulturen für viele Jahre wegsperrt, weiß nicht, was er tut oder will gezielt provozieren und Gewalt schüren.
Hunderte Sprachen vom Aussterben bedroht – Positive Entwicklung bei Sprachen indigener Völker in Mittelamerika
Anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf aufmerksam, dass mehr als 600 Sprachen und Dialekte vom Aussterben bedroht sind. Weitere 1.800 von weltweit mehr als 6.000 Sprachen sind akut gefährdet.