Kreislauf der Gewalt in Xinjiang durchbrechen – Uiguren nicht dämonisieren – Region plant eigenes Antiterror-Gesetz
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat nach dem schrecklichen Blutbad im Bahnhof Kunming vor einer Dämonisierung pauschal aller Uiguren in China gewarnt.
Prominenter uigurischer Wirtschaftsprofessor wird wegen Separatismus angeklagt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die offizielle Anklage des prominenten uigurischen Wirtschaftswissenschaftlers Ilham Tohti in China wegen Separatismus scharf kritisiert. Die Separatismus-Anklage ist ein Akt der Willkür und Gift für das Zusammenleben von Han-Chinesen und Uiguren in dem Vielvölkerstaat China. Wer diesen auch unter europäischen Diplomaten hoch geschätzten Vermittler zwischen den Kulturen für viele Jahre wegsperrt, weiß nicht, was er tut oder will gezielt provozieren und Gewalt schüren.
Hunderte Sprachen vom Aussterben bedroht – Positive Entwicklung bei Sprachen indigener Völker in Mittelamerika
Anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf aufmerksam, dass mehr als 600 Sprachen und Dialekte vom Aussterben bedroht sind. Weitere 1.800 von weltweit mehr als 6.000 Sprachen sind akut gefährdet.
Mehr Repression und Antiterror-Strafverfahren – Chinas Regierung muss umdenken, um Gewalt zu stoppen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat ein Ende der Verfolgung von uigurischen Menschenrechtlern gefordert, um die eskalierende Gewalt im Nordwesten Chinas zu stoppen. Chinas Behörden sollten Dutzende aus politischen Gründen inhaftierte uigurische Blogger, Journalisten, Wissenschaftler und Menschenrechtler aus der Haft entlassen, um einen glaubwürdigen Dialog mit Uiguren zu ermöglichen. Auch sollten die massiven Einschränkungen der Religionsfreiheit für muslimische Uiguren aufgehoben werden
Südsudan droht Hungerkatastrophe – Wettlauf mit der Zeit – Ohne Frieden kein Ende des Hungers in Sicht
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer Hungerkatastrophe im Südsudan gewarnt. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, ob es den Helfern gelingt, bis zum Beginn der Regenzeit im April alle auf Hilfe angewiesenen 3,7 Millionen Südsudanesen mit ausreichend Hilfsgütern zu versorgen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Chinas Regierung vorgeworfen, rechtsstaatliche Grundsätze zu ignorieren und Menschenrechtler systematisch zu kriminalisieren. Die Kampagne der chinesischen Regierung gegen Menschenrechtsverteidiger ist ein schwerer Rückschlag für die Bemühungen um mehr Rechtsstaatlichkeit in der Volksrepublik.
Kritik an geplanter Schutztruppe für Öl-Förderanlagen – Profit aus Öl-Export darf nicht Kriegskassen füllen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Aufbau einer vom Sudan und Südsudan geplanten gemeinsamen Schutztruppe für Öl-Förderanlagen in beiden Staaten kritisiert. Der Profit aus dem Öl-Export darf nicht zum Blankoscheck für Krieg, Flüchtlingselend und für den Machterhalt von zwei autoritären Regimes werden