Folgt designierter deutscher Außenminister Camerons Beispiel? – Massive Zunahme von Verhaftungen in Tibet
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer weiteren Ausgrenzung von Menschenrechtsfragen in der China-Politik Europas gewarnt. Am Wochenende hatte die britische Tageszeitung „Guardian“ unter Berufung auf britische Regierungskreise berichtet, Premierminister David Cameron werde bei seiner China-Reise nächste Woche nicht den Tibet-Konflikt ansprechen.
Verfolgung in Tibet hält an – Kampf gegen Dalai Lama wird fortgesetzt
Ein Jahr nach Amtsantritt des neuen Generalsekretärs der Kommunistischen Partei Chinas, Xi Jinping, am 15. November 2012 zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine traurige Bilanz. Trotz vieler Reformversprechen hat sich die Tibet-Politik der chinesischen Regierung nicht verändert. Nach wie vor herrscht China in Tibet mit eiserner Faust.
Gewalt und Verfolgung der Uiguren werden weiter zunehmen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Zunahme von Gewalt und Verfolgung in der von Uiguren bewohnten Provinz Xinjiang im Nordwesten Chinas. Der tödliche Zwischenfall in Peking wird die Gewaltspirale in der Unruheregion weiter anheizen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Chinas Regierung vorgeworfen, einen neuen Mao-Kult zu fördern, statt endlich auch die Schattenseiten seiner Gewaltherrschaft aufzuarbeiten. Scharf kritisierte die Menschenrechtsorganisation die für Dezember 2013 geplanten aufwändigen Feiern zum 120. Geburtstag Maos. Während ein Viertel der Senioren Chinas unter der Armutsgrenze lebt und mehr als 260 Millionen Wanderarbeiter alltäglich um ihr Überleben kämpfen, leistet sich Chinas Führung eine pompöse Feier für einen Massenmörder.
China macht Menschenrechtler mundtot – Menschenrechtspolitik wird „geheime Staatssache“- auch GfbV soll eingeschüchtert werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der chinesischen Regierung vor, Menschenrechtler, die in der kommenden Woche vor den Vereinten Nationen in Genf zur Lage in der Volksrepublik Stellung nehmen wollten, systematisch mundtot zu machen. Menschenrechtler, die nach Genf reisen wollten, werden in China gezielt verhaftet.
„Antiterror-Kampf“ unglaubwürdig: China ignoriert Bitten der Bundesregierung und der EU um Aufklärung über gewaltsamen Tod von 24 Menschen in Xinjiang
Chinas Antiterror-Kampf fehlt es an Glaubwürdigkeit, solange die Volksrepublik sich weigert, die Hintergründe der Gewalt in der Unruheregion Xinjiang zu untersuchen und offenzulegen. Diesen Vorwurf erhob die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), nachdem am Donnerstag erneut drei Uiguren wegen mutmaßlich politisch motivierter Gewalttaten zum Tode und eine weitere Person zu 25 Jahren Haft verurteilt worden waren.
Antiterror-Kampf schürt Menschenrechtsverletzungen in Zentralasien und China und stärkt Diktatoren
ie Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der Shanghaier Kooperationsorganisation SCO vor, Menschenrechtsverletzungen in Zentralasien und China zu schüren und autoritäre Regime zu stärken. Unter dem Deckmantel des Antiterror-Kampfes werden internationale Menschenrechtskonventionen missachtet sowie die Meinungs-, Presse-, Versammlungs- und Glaubensfreiheit systematisch ausgehebelt.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine unabhängige Untersuchung eines Polizei-Einsatzes im Nordwesten Chinas gefordert, bei dem nach Berichten von Augenzeugen bis zu 26 muslimische Uiguren und ein Polizist getötet wurden. Der Vorfall, der erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich am 20. August. Die Polizisten hatten in der Nähe des Ortes Yilkiqi im Bezirk Kashgar in der Autonomen Region Xinjiang das Feuer auf die Uiguren eröffnet.
Ulrich Delius, Asienreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), über die Hintergründe der Spannungen zwischen Uiguren und Han-Chinesen. Rund zwölf Millionen Uiguren leben im Nordwesten Chinas. Sie beklagen seit Jahren, dass sie in der Ausübung ihrer Religion systematisch eingeschränkt werden und ihre Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit unterdrückt wird.