China: Keine Küchenmesser mehr in Xinjiang – dafür aber noch mehr Panzer, Razzien und Denunziationen
Als „hilflos“ und „absurd“ bezeichnet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Anordnung der chinesischen Behörden, alle größeren Küchenmesser in Xinjiang (Ostturkestan) zu beschlagnahmen. Nach der jüngsten Gewalteskalation sollen jetzt nicht nur alle Küchenmesser, deren Klinge länger als 15 Zentimeter ist, aus dem Verkehr gezogen werden. Ostturkestan drohen auch Massenverhaftungen, da die Sicherheitskräfte nach Ablauf von zehn Tagen auch „separatistische Propaganda-Schriften“ beschlagnahmen wollen.
Chinas Regierung hat nichts gelernt aus den blutigen Unruhen im Jahr 2009 – Xinjiang gleicht einem Pulverfass
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die Gewalteskalation im Nordwesten Chinas. Dort sind bei einem Angriff aufgebrachter Uiguren auf eine Polizeiwache und ein Büro der Kommunistischen Partei in Lukqun am Mittwochmorgen 27 Menschen getötet worden. „Diese tragische Entwicklung kommt jedoch nicht überraschend, da Chinas Behörden nichts gelernt haben aus den blutigen Unruhen im Juli 2009, als in Urumtschi mehr als 200 Uiguren und Han-Chinesen starben.
China weitet religiöse Unterdrückung der muslimischen Uiguren aus
Kurz vor Beginn des Fastenmonats Ramadam (9.Juli) verschärft China die religiöse Unterdrückung der muslimischen Uiguren, kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation wollen die Behörden mit Razzien an Schulen, der Überprüfung und Beschlagnahme von Mobiltelefonen sowie massivem Druck auf die Eltern der Schüler erreichen, dass die Jugendlichen nicht am Fasten teilnehmen. Außerdem wurde auf Plakaten und Aushängen angekündigt, dass verschleierte Frauen nicht mehr in öffentlichen Einrichtungen und an Tankstellen bedient werden.
Bundesregierung soll sich für mehr Internet- und Glaubensfreiheit in China einsetzen – Kritik an deutsch-chinesischem Sprachenjahr
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gebeten, sich bei ihren Gesprächen mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang am kommenden Sonntag in Berlin für mehr Internet- und Glaubensfreiheit in China einzusetzen.
Geschichte ist ein mächtiges Werkzeug. Wir können aus ihr lernen, sie kann der Stiftung von Identität und der Legitimation politischer Strategien dienen. Nicht selten jedoch unterscheidet sich die offizielle Geschichtsschreibung eines Landes von den Überlieferungen autochthoner Gemeinschaften.
Im Gegensatz zu Altkanzler Helmut Schmidt hält die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Menschenrechte für einen wichtigen Bestandteil europäischer China-Politik. Europa drängt auf die Beachtung der Menschenrechte, nicht um China westliche Wert aufzuzwingen, sondern um dem Völkerrecht Geltung zu verschaffen.
Appell an Merkel: Sieben indianische Gruppen im Yasuní-Nationalpark vor drohender Ölförderung in Schutz nehmen!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nimmt den Besuch des Präsidenten von Ecuador, Rafael Correa, in Berlin zum Anlass, um auf den drohenden Ausverkauf des Yasuní-Nationalparks im Osten des südamerikanischen Landes an Erdöl fördernde Unternehmen hinzuweisen.
Konflikte rund um Wasser sind Thema eines 22-seitigen Memorandums, das die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Weltwassertages am 22. März 2013 veröffentlicht hat.
Die internationale Menschenrechtsorganisation zeigt darin anhand von 16 Beispielen aus aller Welt, dass vielerorts Ureinwohnergemeinschaften durch massive Eingriffe in den natürlichen Lauf von Flüssen oder durch das Einleiten oder Einsickern von Giftstoffen in Fischgründe und Grundwasser gefährdet sind.
Partnerschaft der Daimler AG mit größtem Rüstungsexporteur Chinas ist „fragwürdig“
Die Partnerschaft der Daimler AG mit Chinas größtem Rüstungsexporteur Norinco (China North Industries Group Corporation) hält die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) für „fragwürdig“. Die Daimler AG sollte ihre Kooperation mit Norinco überdenken, wenn China als Waffenlieferant den Rüstungswettlauf in Konfliktregionen in Südasien und Afrika immer mehr anheizt.