Alarmzeichen: Erfahrene Gesandte des Dalai Lama geben auf – Zuspitzung der Lage in Tibet überschattet Dialog mit China
Als Alarmzeichen wertet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass zwei der besten tibetischen Diplomaten ihr Amt als Gesandte des Dalai Lama für Gespräche mit der Regierung Chinas aufgeben. Die tibetische Exilregierung hat am Sonntag den Rücktritt von Lodi Gyari und Kelsang Gyaltsen ak
Wieder stirbt eine Tibeterin bei einer Selbstverbrennung
Am gestrigen Mittwoch hat sich erneut eine Tibeterin aus Protest gegen Chinas Tibet-Politik selbst verbrannt. Die Mutter von drei Kindern starb nahe einem Kloster in der tibetischen Autonomen Präfektur Ngaba in der Provinz Sichuan, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Göttingen. In dem alten tibetischen Siedlungsgebiet wurden in den vergangenen drei Jahren die meisten der 38 Selbstverbrennungen registriert.
Neuer Report dokumentiert dramatische Menschenrechtslage in Tibet: Europa muss handeln!
Anlässlich des bevorstehenden Europa-Besuchs des Dalai Lama und der Europäischen Solidaritätskundgebung für Tibet veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) am heutigen Donnerstag einen neuen Report zur Menschenrechtslage in Tibet.
Fluchthelferin des blinden Bürgerrechtlers Chen Guangcheng aus Göttingens und Leipzigs Partnerstadt Nanjing nach einer Woche Haft freigelassen
Die wichtigste Fluchthelferin des blinden chinesischen Bürgerrechtlers Chen Guangcheng ist nach einer Woche Haft freigelassen worden. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) stammt sie aus Göttingens und Leipzigs Partnerstadt Nanjing und heißt He Peirong.
China: Massenverhaftung von Bittstellern aus Hamburgs Partnerstadt Schanghai
Mehr als 700 Bittsteller aus Hamburgs Partnerstadt Schanghai sind bei Protesten in der chinesischen Hauptstadt Peking in der vergangenen Woche festgenommen worden. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wurde erst jetzt bekannt, dass die Bittsteller bereits am 27. April 2012 inhaftiert und tagelang ohne Wissen ihrer Angehörigen in Geheimgefängnissen festgehalten wurden.
Drakonische Haftstrafen für protestierende Tibeter
23 Tibeter sind wegen ihrer Teilnahme an einer friedlichen Demonstration gegen Chinas Herrschaft in Tibet zu drakonischen Strafen verurteilt worden. Zwischen zehn und 13 Jahren Haft sollen die meisten Demonstranten verbüßen, einer von ihnen soll lebenslang ins Gefängnis, kritisierte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Sippenhaft für Angehörige des geflohenen blinden Bürgerrechtlers muss enden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die sofortige Freilassung der inhaftierten Familienangehörigen des aus dem Hausarrest geflohenen Bürgerrechtlers Chen Guangcheng in China gefordert. Der Bruder des Menschenrechtlers Chen Guangfu sowie sein Neffe Chen Kegui waren nach seiner Flucht am letzten Freitag und Samstag festgenommen worden.
Trotz Handel kein demokratischer Wandel – Industrie soll sich für Menschenrechte in China engagieren
Zur Eröffnung der Industriemesse in Hannover hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Protestaktion auf die katastrophale Menschenrechtslage in China aufmerksam gemacht. Seit mehr als einem Jahrzehnt erklärt uns die deutsche Industrie, dass mit dem Handel auch der demokratische Wandel in China komme.
Bundeskanzlerin soll Selbsttötungen in Tibet mit Chinas Ministerpräsidenten besprechen
Wieder haben zwei Tibeter in der Provinz Sichuan in der Volksrepublik China versucht, sich selbst zu verbrennen. Die beiden Cousins Sonam und Choephag Kyab erlitten am Donnerstagmittag schwere Brandverletzungen, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen.