Chinas Eisenbahn bringt immer mehr Touristen und Migranten nach Tibet
Chinas Eisenbahn hat 2011 mehr als 6,5 Millionen Reisende nach Tibet befördert. Nach Angaben der Eisenbahngesellschaft „Qinghai-Tibet Railway Company“ nutzten vor allem chinesische Touristen und Migranten die 2006 eröffnete Bahnlinie. Damit sind die schlimmsten Befürchtungen des Dalai Lama und der Tibeter Realität geworden.
Umstrittene Show von Chinas offiziellen Kulturbotschaftern
Als „einseitige Propagandawerbung der chinesischen Regierung“ kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das neue Programm „Seidenstraße“ des Chinesischen Nationalcircus, der in den kommenden Wochen in verschiedenen Städten Deutschlands gastiert. Während Chinas Regierung an der sagenumwobenen Seidenstraße im Nordwesten des Landes systematisch traditionelle Kultur zerstört, wirbt es im Ausland mit der einzigartigen Kultur der dort lebenden Uiguren.
Mysteriöse Todesumstände aufklären! – Xinjiang droht in 2012 noch mehr Gewalt
Nach der Erschießung von sieben mutmaßlichen Geiselnehmern aus der Volksgruppe der Uiguren hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor noch mehr Gewalt in Nordwestchina im Jahr 2012 gewarnt. Chinas Behörden setzen gegenüber den muslimischen Uiguren auf eine Politik der harten Hand, die die Gewalt in der Unruheregion Xinjiang weiter schürt.
Vereinte Nationen sollen Schicksal von 20 verschwundenen Flüchtlingen aus China klären
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den UN-Hochkommissar für Flüchtlinge Antonio Guterres aufgefordert, das Schicksal von 20 uigurischen Flüchtlingen aus China aufzuklären, die nach ihrer Abschiebung aus Kambodscha in ihre Heimat am 19. Dezember 2009 spurlos verschwanden. Es ist ein Armutszeugnis des Hochkommissariats für Flüchtlinge der Vereinten Nationen (UNHCR), wenn es auch nach zwei Jahren noch immer nicht geschafft hat, in China eine Spur der Vermissten zu ermitteln, die unter seinem Schutz standen.
Auto-Konzern soll Menschenrechte der Uiguren achten und fördern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert an Volkswagen-Chef Martin Winterkorn, beim geplanten Bau eines neuen Werkes in Chinas Unruheprovinz Xinjiang die Menschenrechte der dort lebenden Uiguren zu achten und zu fördern. Seit Jahren beklagen Uiguren, dass sie auf dem Arbeitsmarkt Xinjiangs benachteiligt werden. Volkswagen hat nun die Chance, bei der Einstellung von Arbeitnehmern für sein neues Werk bevorzugt Uiguren zu berücksichtigen.
Das neue Antiterror-Gesetz Chinas wird die Verfolgung von Uiguren und Regimekritikern erleichtern, statt Andersdenkende zu schützen. Davor warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Das umstrittene Gesetz erweckt den Eindruck von Pseudo-Rechtsstaatlichkeit, denn die Definition von „Terrorismus“ ist so weit gefasst, dass uigurische Oppositionelle auch weiterhin willkürlich als „Terroristen“ verfolgt werden können.
Tod eines Regimekritikers schürt Furcht vor neuen Protesten in der Inneren Mongolei
Nach dem ungeklärten Tod eines mongolischen Viehhirten, der von einem Öl-Transporter überrollt wurde, drohen in der Inneren Mongolei neue Proteste von Mongolen gegen die rücksichtslose Ausbeutung von Bodenschätzen. Die Nervosität, mit der die chinesischen Behörden auf den Tod des Regimekritikers reagieren, zeigt, wie angespannt die Lage in einer der bedeutendsten Rohstoffregionen Chinas ist.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fürchtet, dass China mit Taiwan ein doppeltes Spiel betreibt. Während Peking sich äußerlich um eine Verbesserung der Beziehungen zu Taiwan bemüht, nimmt sein militärischer Druck auf die Inselrepublik immer weiter zu.
Vereinte Nationen sollen Foltervorwürfe prüfen – Unfaire Gerichtsverfahren gegen Uiguren in China schüren Gewalt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt nach Todesurteilen gegen vier Angehörige der uigurischen Minderheit in China vor neuer Gewalt in der Volksrepublik. Diese unfairen Gerichtsverfahren und willkürlichen Todesurteile werden die Spannungen zwischen Han-Chinesen und Uiguren im Nordwesten Chinas weiter schüren.