Ureinwohner leiden für „unseren“ Atomstrom – RWE muss für Schutz vor Radioaktivität in Uran-Abbaugebieten sorgen!
Mit einer Mahnwache vor der RWE-Hauptversammlung in Essen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch schwere Vorwürfe gegen den Energieversorger erhoben: „Ureinwohner leiden für „unseren“ Atomstrom!“, kritisierte die Menschenrechtsorganisation auf Schildern und forderte Schutzmaßnahmen nach deutschem Standard für Bergleute und Anwohner in der Nähe von Uran-Minen oder -Tagebau.
In der Volksrepublik China gibt es neben den Han-Chinesen, die 91 Prozent der über 1,3 Milliarden Einwohner des Landes stellen, 55 von offizieller Seite als „Minderheiten-Nationalitäten“ eingestufte ethnische Gruppen. Eine weniger bekannte Gruppe ist die der Hui, der größten muslimischen Minderheit in China.
Anhaltende Verhaftungen in Tibet – China nimmt Tibeter in Sippenhaft
Anlässlich der Verhaftung des chinesischen Aktionskünstlers Ai Weiwei und mehr als zwei Dutzend weiterer Dissidenten weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf hin, dass Chinas Sicherheitskräfte auch nicht vor Sippenhaft zurückschrecken, um Regimekritiker festzusetzen.
Verfolgung von Regimegegnern in China nimmt stark zu – Westerwelle soll sich für Freilassung inhaftierter Kritiker einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert an Außenminister Guido Westerwelle, sich bei seiner geplanten China-Reise in der kommenden Woche (31.3. bis 2.4.2011) für die Freilassung von verfolgten Regimekritikern und für ein Ende der Einschüchterung von Dissidenten einzusetzen
Erdbeben-Sicherheit contra Menschenrechte: China will kulturelle Identität der Uiguren durch „Sanierungsmaßnahmen“ zerstören
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Regierung Chinas vorgeworfen, unter dem Vorwand der Erdbeben-Sicherheit einzigartige Kulturgüter ethnischer Minderheiten mutwillig zu zerstören. So lässt China seit Februar 2009 den Jahrhunderte alten Stadtkern Kashgars in der Provinz Xinjiang niederreißen, um dort vermeintlich erdbebensichere Wohnblocks zu errichten.
GfbV fordert Herkunftsnachweis für Uran für deutsche AKW: Uranabbau verseucht Ureinwohner-Gebiete!
Am Vortag der Anti-Atom-Menschenkette von Neckarwestheim nach Stuttgart erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran, dass bereits ganz am Anfang des Urankreislaufs Menschen hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Die Uranminen befinden sich meist im Gebiet von Ureinwohnergemeinschaften wie bei den Adivasi in Indien, den Tuareg in Niger, den Aborigines in Australien oder den Lubicon-Cree-Indianern in Kanada.
Olaf Scholz soll sich für Freilassung schwer kranker chinesischer Menschenrechtlerin einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den designierten Ersten Bürgermeister von Hamburg, Olaf Scholz, gebeten, sich für die Freilassung einer schwer erkrankten Menschenrechtlerin in Schanghai einzusetzen. Die 50 Jahre alte Mao Hengfeng gilt als die bekannteste inhaftierte Menschenrechtlerin und Kritikerin der staatlichen „Ein-Kind-Politik“ in Hamburgs chinesischer Partnerstadt.
Straflosigkeit schürt Spannungen im Nordwesten Chinas
Uiguren in Deutschland und in vielen anderen Staaten werden am morgigen Samstag mit Mahnwachen und Demonstrationen des Massakers von Gulja gedenken. Auch 14 Jahre nach dem Blutbad, bei dem am 5. Februar 1997 Hunderte Uiguren von chinesischen Sicherheitskräften getötet wurden, gibt es keine Gerechtigkeit für die Opfer und ihre Angehörigen.
UN-Hochkommissarin für Menschenrechte soll Schicksal von 376 Verurteilten klären
Die Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen, Navanethem Pillay, soll das Schicksal von 376 Uiguren klären, die im Jahr 2010 wegen „Verbrechen gegen die nationale Sicherheit“ Chinas verurteilt wurden. Dies forderte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag.