Weltkonferenz der Konfuzius-Institute tagt in China (7./8.12.)
Während in Xiamen in China die 9. Weltkonferenz der Konfuzius-Institute tagte (7./8.12.), hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Anhörung im Deutschen Bundestag zu den Folgen der Ausbreitung von Konfuzius-Instituten für die Freiheit der Wissenschaft an deutschen Universitäten gefordert. Das deutsche Parlament sollte dem Beispiel des US-Kongresses folgen und in einer öffentlichen Anhörung untersuchen, ob die Unabhängigkeit der wissenschaftlichen Lehre durch die enge Anbindung von Konfuzius-Instituten an sinologische Institute gefährdet ist.
Niedersächsischer Ministerpräsident reist nach China (11.11.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil appelliert, sich bei seiner China-Reise für die Freilassung inhaftierter Bürgerrechtler einzusetzen.
Chilenische Präsidentin zu Gast in Berlin (27.10.2014)
Anlässlich des Staatsbesuchs der chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet am kommenden Montag in Berlin macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die unerträgliche Kriminalisierung von Mapuche-Bürgerrechtlern in dem südamerikanischen Land aufmerksam. Immer wieder werden Mapuche-Indianer als Terroristen vor Gericht gestellt, nur weil sie mit Mitteln des friedlichen Widerstands ihre Landrechte durchsetzen wollen.
Merkel soll sich beim deutsch-chinesischem Gipfel für Demokratie in Hongkong und verfolgte Menschenrechtler einsetzen
Angesichts der Proteste zehntausender Einwohnern von Hongkong für mehr Demokratie startet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) heute einen Online-Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich beim deutsch-chinesischen Gipfeltreffen in Berlin in der kommenden Woche für politische Reformen und Dialog in Hongkong einzusetzen.
Schwere Vorwürfe gegen die Türkei – Ankara darf IS-Extremisten nicht länger unterstützen!
Schwere Vorwürfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker gegen die Türkei und die deutsche Bundesregierung erhoben: Letztere habe nun lange genug hingenommen, dass ihr NATO-Partner der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ logistische Unterstützung gewähre und den extremistischen Kämpfern so die gewaltsame Vertreibung ethnischer und religiöser Minderheiten aus weiten Teilen Syriens und des Iraks erleichtere.
Mit einer Mahnwache will die Gesellschaft für bedrohte Völker gemeinsam mit dem Bundesverband der Aramäer in Deutschland, dem Zentralrat der Yeziden, dem Verband der Vereine aus Kurdistan (KOMKAR) und dem Zentralverband der assyrischen Vereinigungen in Deutschland (ZAVD) darauf aufmerksam machen, dass den Minderheiten im Irak die Vernichtung droht. Foto: Michaela Böttcher für GfbV
Mit einer Mahnwache am Brandenburger Tor wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Montag, den 1. September 2014, ab 12 Uhr die Entscheidung der deutschen Bundesregierung begrüßen, Rüstungsgüter nach Irakisch-Kurdistan zu liefern.
Keine deutschen Waffen gegen Völkermord? Zurückhaltung der Bundesregierung angesichts von Gräueltaten und Massenvertreibungen scharf kritisiert
Nur legitime Regierungen sollten deutsche Waffen erhalten, betonte Vizekanzler Sigmar Gabriel während der Diskussion über mögliche Rüstungslieferungen in den Irak. Der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch, kritisiert diese Zurückhaltung.