Kommen deutsche Soldaten zukünftig auch im umkämpften Nord-Mali zum Einsatz? – Europäische Ausbildungsmission ist eine Langzeitaufgabe
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bittet Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen um Auskunft darüber, ob Bundeswehrausbilder im Rahmen der Europäischen Armee-Ausbildungsmission (EUTM) zukünftig auch in Nord-Mali zum Einsatz kommen. Dies wäre nicht nur sehr riskant, sondern dann müssten die Bundeswehrsoldaten auch besser vorbereitet werden auf die komplexen Hintergründe der Kämpfe, in die islamistische Terroristen, aber auch Tuareg verstrickt sind.
Mehr Soldaten schaffen nicht mehr Sicherheit – Ursachen der Krise bleiben ungelöst – Nord-Mali braucht Jobs, Entwicklung und politischen Willen für Frieden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die geplante Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Mali als „Augenwischerei“ kritisiert. Mehr deutsche Soldaten werden nicht mehr Sicherheit bringen. Nord-Mali braucht mehr politische Initiativen, Jobs und Entwicklung, um den Frieden zu stabilisieren.
Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt: Merkel soll Erdogan drängen, humanitäre Hilfe für Kurden und Christen in Syrien passieren zu lassen!
Mit einer Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt appellierte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag dringend an Bundeskanzlerin Angela Merkel, das Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan dafür zu nutzen, den notleidenden Kurden und Christen in Syrien zu helfen. „Bitte legen Sie Erdogan dringend nahe, die drei Grenzübergänge nach Jazeera, Kobani (Ain al-Arab) und Afrin in Nordsyrien dauerhaft für humanitäre Hilfe zu öffnen.
Europas Waffenexport-Kodex als „wirkungslos“ kritisiert: Rüstungslieferungen auch in Krisengebiete boomen
Der Europäische Rüstungsexport-Kodex, der Lieferungen militärischer Güter an autoritäre Regime verhindern oder zumindest beschränken soll, ist nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen „offensichtlich wirkungslos“.
Deutschlands Stimme in Afrika sollte gestärkt und nicht geschwächt werden!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die geplante drastische Kürzung des französischen Programms der „Deutschen Welle“ für Afrika und die angekündigte Streichung ihres portugiesischen Programms. Deutschlands Stimme in Afrika sollte gestärkt und nicht geschwächt werden, gerade auch weil sich dort jetzt deutsche Blauhelme an Friedensmissionen beteiligen sollen.
Menschenrechtler warnen vor Mammut-Aufgabe – Exodus von Muslimen erschwert Versöhnung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Appell von Außenminister Frank-Walter Steinmeier an die EU-Staaten begrüßt, Frankreichs Friedensmission in der Zentralafrikanischen Republik zu unterstützen. „Die internationalen Friedenstruppen stehen bei ihrem Einsatz aber vor einer Mammut-Aufgabe“, warnte die Menschenrechtsorganisation.
Deutschland soll humanitäre Hilfe für Südsudan erhöhen – Zivilbevölkerung braucht humanitäre Schutzzonen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine Erhöhung der humanitären Hilfe Deutschlands für die Opfer von Gewalt und Bürgerkrieg im Südsudan und die Einrichtung von Schutzzonen für die Zivilbevölkerung in dem umkämpften Staat gefordert. Deutschlands bisherige humanitäre Hilfe für die Not leidende Zivilbevölkerung im Südsudan ist vollkommen unzureichend.
Bundeskanzlerin soll sich mehr für bedrängte Christen einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zum Weihnachtsfest an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich mehr für bedrängte Christen in aller Welt einzusetzen. So sollte Deutschland mehr Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Es sei zwar erfreulich, dass Deutschland sich bereit erklärt habe, 10.000 Syrien-Flüchtlinge aufzunehmen. Doch dies sei nicht ausreichend angesichts der Verfolgung und Not in Syrien. Christen seien dort besonders bedroht, da sie zwischen den Fronten der Bürgerkriegsparteien stünden.
Appell an neue Bundesregierung: Keine Leisetreterei bei Menschenrechten
Zum Tag der Menschenrechte hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die neue Bundesregierung appelliert, engagiert für Menschenrechte gerade auch in strategischen Partnerländern Deutschlands einzutreten. Menschenrechte sind unteilbar und gelten auf der ganzen Welt – auch in Russland, China, Vietnam, der Türkei und dem Iran.