Große Koalition betont Bedeutung der Schutzverantwortung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat begrüßt, dass in der Koalitionsvereinbarung von SPD und CDU/CSU die Bedeutung der Schutzverantwortung hervorgehoben wird. Wer die UN-Völkermordkonvention fortschreiben will, muss sich für eine zügige Umsetzung der internationalen Schutzverantwortung einsetzen.
Appell an Innenminister: Syrischen Flüchtlingen helfen – Familienzusammenführung erleichtern!
Zum Auftakt der Innenministerkonferenz, die sich von 4. bis 6. Dezember in Osnabrück trifft, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch an die Politiker appelliert, die Familienzusammenführung der in Deutschland lebenden Syrer zu erleichtern und ihnen so die Sorge um ihre notleidenden Angehörigen im Bürgerkrieg zu nehmen.
Folgt designierter deutscher Außenminister Camerons Beispiel? – Massive Zunahme von Verhaftungen in Tibet
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer weiteren Ausgrenzung von Menschenrechtsfragen in der China-Politik Europas gewarnt. Am Wochenende hatte die britische Tageszeitung „Guardian“ unter Berufung auf britische Regierungskreise berichtet, Premierminister David Cameron werde bei seiner China-Reise nächste Woche nicht den Tibet-Konflikt ansprechen.
Aus bedrohte völker_pogrom 276, 2/2013Angela Merkel nimmt tschetschenische Flüchtlinge auf, sie erhalten Land und Geld! Dieses Gerücht kursiert seit Anfang des Jahres 2013 in der Kaukasusrepublik u…
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich auf, in der aktuellen Diskussion um die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland sachlich zu bleiben. Die meisten Flüchtlinge, die in Deutschland Asyl beantragen, stammen aus der Russischen Föderation. Allein seit Januar 2013 sind 13.492 russische Staatsbürger, zumeist aus der Teilrepublik Tschetschenien, in Deutschland angekommen. Das sind keine Armutsflüchtlinge, Herr Minister!
Gesellschaft für bedrohte Völker erinnert an düsteres Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte: Schicksal der 90.000 Toten in sowjetischen Speziallagern lückenlos aufklären!
Zum Tag der Deutschen Einheit erinnert der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch, an ein besonders düsteres, unbewältigtes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte: an die sowjetischen „Speziallager“ in der ehemaligen DDR und im Gulag, in denen mindestens 90.000 Menschen zu Tode gebracht wurden.
Deutschland soll 50.000 Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen!
Als „dringend notwendige lebensrettende Geste“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Aufnahme der ersten Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien in Deutschland bezeichnet. Gleichzeitig mahnte die in Göttingen ansässige internationale Menschenrechtsorganisation jedoch, dass die Initiative der Bundesregierung, 5.000 syrische Flüchtlinge ins Land zu holen, angesichts der verheerenden humanitären Lage in dem Bürgerkriegsland bei weitem nicht ausreiche.
Deutschlands Widerstand gegen strengere CO2-Grenzwerte für PKW trägt zur Gefährdung der Ureinwohner im Pazifik bei
nlässlich des Gipfeltreffens der Inselstaaten im Pazifik (3.-6.9.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zum Schutz der dort lebenden Ureinwohner eine konsequentere Klimapolitik der Industrienationen angemahnt. Wenn die Menschen auf den pazifischen Inseln eine Zukunft haben sollen, dann müssen die Industrieländer ihre Treibhausgasemissionen drastisch reduzieren.
Erleichterung über Reform der niedersächsischen Härtefallkommission
Mit Erleichterung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker die längst überfällige Reform der Härtefallkommission Niedersachsens aufgenommen. Wir atmen auf und freuen uns, dass Innenminister Boris Pistorius dem Gremium nun tatsächlich mehr Spielraum bei Entscheidungen über Einzelfälle geben wird