Wahlkämpfer Westerwelle schadet Deutschlands Ruf im demokratischen Arabien
Außenminister Guido Westerwelle schadet nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit seiner wankelmütigen Libyen-Politik Deutschlands Ansehen in der Welt. Wer sich vor drei Wochen auf dem Tahrir-Platz in Kairo noch als Vorkämpfer der Demokratie-Bewegung in Arabien feiern lässt, hätte nun nicht aus wahltaktischen innenpolitischen Gründen als ihr Leichengräber auftreten dürfen.
Appell: Schicksal von drei Millionen Darfur-Flüchtlingen nicht vergessen!
Bundesaußenminister Guido Westerwelle soll bei seinen Gesprächen mit seinem sudanesischen Amtskollegen Ali Karti am Mittwoch in Berlin auch auf eine umfassende Friedenslösung für Darfur drängen. Diese dringende Bitte hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den deutschen Außenminister gesandt. Die Lage der rund drei Millionen Darfur-Flüchtlinge wird immer dramatischer.
Westerwelle soll Veto gegen Flugverbotszone zurücknehmen!
Bundesaußenminister Guido Westerwelle soll am Dienstag offen legen, ob Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi Kommunikationstechnologie und Rüstungsgüter aus Deutschland bei der blutigen Niederschlagung der jungen Demokratiebewegung in seinem Land nutzt.
„Wir wollen, dass Deutschland beim Aufbau der Infrastruktur hilft“
Menschen mit Albinismus fallen in Europa seltener auf – in Afrika ziehen sie die Blicke auf sich. Viele von ihnen erblinden, rund ein Sechstel erkrankt an Hautkrebs. Die meisten sterben, bevor sie 30 Jahre alt werden. Doch sie leiden hier nicht nur unter der gefährlichen UV-Strahlung der Sonne, sondern insbesondere unter sozialer Diskriminierung.
Olaf Scholz soll sich für Freilassung schwer kranker chinesischer Menschenrechtlerin einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den designierten Ersten Bürgermeister von Hamburg, Olaf Scholz, gebeten, sich für die Freilassung einer schwer erkrankten Menschenrechtlerin in Schanghai einzusetzen. Die 50 Jahre alte Mao Hengfeng gilt als die bekannteste inhaftierte Menschenrechtlerin und Kritikerin der staatlichen „Ein-Kind-Politik“ in Hamburgs chinesischer Partnerstadt.
Deutschland soll schwer verwundete Demonstranten aus Libyen aufnehmen
Deutschland soll schwer verwundete Demonstranten aus Libyen aufnehmen. Das fordert der Gründer der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch.
Deutschland verkauft lieber Kriegsschiffe an Algerien, als sich für Demokratie einzusetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der deutschen Bundesregierung vorgeworfen, ihrem verbalen Engagement für Menschenrechte in Nordafrika keine Taten folgen zu lassen. Statt sich für Demokratie in Algerien einzusetzen, verkauft Deutschland lieber Fregatten an das marode Regime in Algier.
Deutschland soll bei Förderung der ASEAN auf Respektierung von Menschenrechten dringen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Bundesregierung aufgefordert, bei ihrer finanziellen Förderung der südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN mehr auf die Respektierung von Menschenrechten zu dringen. Die Menschenrechtskommission der ASEAN ist ihres Namens nicht wert, wenn sie noch nicht einmal bei der Abschiebung politisch Verfolgter interveniert.
Deutschland soll sich mehr für Menschenrechte in Nordafrika engagieren
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die deutsche Bundesregierung appelliert, sich mehr für Menschenrechte in Nordafrika einzusetzen. Europa muss mehr Druck auf Nordafrikas autoritäre Regierungen ausüben, damit sich die Menschenrechtslage endlich bessert.