Deutschland soll den Schutz von Frauen im Krieg zum Leitmotto seiner G 7-Präsidentschaft machen
Zum Internationalen Frauentag hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung aufgefordert, den Schutz von Frauen vor Gewalt im Krieg zu einem Leitmotto seiner G 7-Präsidentschaft zu machen. Die anhaltende Gewalt gegen Frauen und Mädchen in bewaffneten Konflikten im Irak, in der Ost-Ukraine, Darfur, Südsudan, Kongo, Nigeria, Mali, Indien und Burma zeigt, dass Frauen noch immer wenig Schutz in Kriegsgebieten bekommen.
Schutz der Zivilbevölkerung in Nord-Kivu muss verstärkt werden
Nach einem erneuten Massaker im Osten des Kongo hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung und eine Verstärkung der UN-Blauhelmsoldaten in der Stadt Beni gefordert. In der Nacht zum Sonntag waren erneut acht Menschen bei einem Überfall mutmaßlicher ADF-Rebellen auf die Stadt getötet worden.
Manche Unterzeichnerstaaten sind nicht glaubwürdig in ihrem Engagement gegen sexuelle Gewalt im Krieg
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt, dass sich 113 Staaten in einer gemeinsamen Erklärung am Mittwoch am Rande der UN-Vollversammlung verpflichtet haben, sich für ein Ende sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten einzusetzen. Doch manche Unterzeichnerstaaten sind nicht glaubwürdig in ihrem Engagement.
Mehr Engagement der AU für Menschenrechte und für den Schutz von Zivilisten im Krieg notwendig
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Afrikanischen Union (AU) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Engagement der afrikanischen Staatengemeinschaft für Menschenrechte und für einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen gefordert.
Menschenrechtler fordern mehr Schutz für Minderheiten in vergessenen Konflikten – Mangelnde Glaubwürdigkeit des Rates
Zum Beginn der 22. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Schutz für Minderheiten in vergessenen Konflikten gefordert. Das Leiden der Zivilbevölkerung in Syrien ist in aller Munde. Doch dass der Sudan seit zehn Monaten humanitären Helfern den Zugang zu Not leidenden Zivilisten in der Konfliktregion Süd-Kordofan verweigert, ist international kaum ein Thema.