Amazonien: Was soll uns bleiben?
Vortrag und Diskussionsabend mit
Alicia Cahuiya, Angehörige des Volkes der Waorani
und Eduardo Pichilingue, Menschenrechtsexperte aus Ecuador
Am Freitag, 16. Mai 2014, um 19:30 Uhr
Ort: Victor-Gollancz-Haus, Geiststraße 7, 37073 Göttingen
Eintritt frei. Spenden erwünscht!
Im ecuadorianischen Amazonasgebiet leben indigene Völker in freiwilliger Isolation. Im Interview mit Radio Lora spricht Yvonne Bangert über den Raubbau an Ressourcen und den stetig wachsenden Platzbedarf der Industrie, durch die der Lebensraum der indigenen Völker stetig schrumpft. So entsteht ein Konkurrenzkampf um Land und Leben.
Appell an Merkel: Sieben indianische Gruppen im Yasuní-Nationalpark vor drohender Ölförderung in Schutz nehmen!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nimmt den Besuch des Präsidenten von Ecuador, Rafael Correa, in Berlin zum Anlass, um auf den drohenden Ausverkauf des Yasuní-Nationalparks im Osten des südamerikanischen Landes an Erdöl fördernde Unternehmen hinzuweisen.
Konflikte rund um Wasser – Massive Eingriffe bedrohen indigene Gemeinschaften weltweit
Konflikte rund um Wasser sind Thema eines 22-seitigen Memorandums, das die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Weltwassertages am 22. März veröffentlicht hat. Die internationale Menschenrechtsorganisation zeigt darin anhand von 16 Beispielen aus aller Welt, dass vielerorts Ureinwohnergemeinschaften durch massive Eingriffe in den natürlichen Lauf von Flüssen oder durch das Einleiten oder Einsickern von Giftstoffen in Fischgründe und Grundwasser gefährdet sind.
Ein wegweisender Präzedenzfall für alle indigenen Völker Lateinamerikas
Der Besuch der Delegation des Interamerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte (IDH) bei den Kichwa von Sarayaku in der Region Pastaza/Ecuador gilt schon jetzt als historisch. Der Präsident des Gerichtshofes und Vertreter verschiedener Institutionen kamen nach Sarayaku, um sich anlässlich des Verfahrens “Kichwa von Sarayaku vs. Ecuador“ vor dem IDH einen persönlichen Eindruck zu verschaffen.
Deutschland soll zum Schutz des Yasuní-Parks und der Waorani-Indianer beitragen
Zum Schutz der Waorani-Indianer und des Yasuní-Nationalparks appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den Haushaltsausschuss des Bundestages Gelder für Ecuador bereitzustellen. Ecuador hat angeboten, auf die Ölförderung in dem Biosphärenreservat zu verzichten, wenn es dafür vorerst 100 Millionen Dollar Kompensation erhält.
Rettet den Yasuní-Park in Ecuador und die Waorani-Indianer!
Zur Rettung des Yasuní-Regenwaldes in Ecuador und der darin lebenden Waorani-Indianer ruft die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation Rettet den Regenwald und dem Bundesvorstand der Grünen Jugend auf zu einer Kundgebung vor dem Haushaltsausschuss der Bundesregierung.
Die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) wurde bereits 1989 gemeinsam mit Vertretern indigener Völker abgefasst und anschließend verabschiedet. Als einzige völkerrechtlich bindende Norm über eingeborene und in Stämmen lebende Völker stellt sie die derzeitige Grundlage für deren Schutz dar.