Europa muss Flüchtlingen aus Eritrea Schutz gewähren – Innenminister Friedrich irrt bei Flucht-Hintergründen
Flüchtlingen aus Eritrea muss Schutz in Europa gewährt werden, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nach dem tragischen Tod von mehr als 230 überwiegend eritreischen Asylsuchenden vor der Insel Lampedusa. Wer Flüchtlingen aus Eritrea die Aufnahme verweigert oder sie wegen illegaler Einreise zur Zahlung hoher Geldstrafen verpflichtet, verletzt das Völkerrecht und die Genfer Flüchtlingskonvention.
Hoffnung für Flüchtlinge aus Afrika – Israel muss rechtsstaatliche Mindeststandards garantieren
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Entscheidung des Obersten Gerichts Israels, das die langfristige Internierung von Flüchtlingen am Montag für verfassungswidrig erklärt hat, da so die Würde und Freiheit des Menschen verletzt werden. Das höchstrichterliche Urteil ist eine schallende Ohrfeige für die ausländerfeindliche Politik der israelischen Regierung.
Tragödie am Golf von Aden – Skrupellose Menschenhändler begehen Verbrechen an Migranten aus Äthiopien
Zum Internationalen Tag der Migranten (18.12.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein konsequenteres Vorgehen gegen Menschenhändler am Golf von Aden gefordert, die Migranten aus Äthiopien willkürlich entführen, foltern und ermorden. Nirgendwo in der Welt werden Migranten grausamer behandelt als im Golf von Aden. Doch ihr tragisches Schicksal, das ganz im Schatten der Boatpeople von Lampedusa im Mittelmeer steht, wird von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen.
Als „Hölle auf Erden“ beschreibt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Leben von Flüchtlingen aus Eritrea und Aethiopien, die auf ihrem Weg nach Israel auf der Sinai-Halbinsel in Aegypten Opfer schwerster Menschenrechtsverletzungen werden. Skrupellose Menschenhändler entführen, erpressen, vergewaltigen die Flüchtlinge oder lassen ihnen gewaltsam Organe entnehmen, um damit Profit zu machen, berichten die ägyptische Menschenrechtsorganisation „New Generation Foundation for Human Rights“ aus der Sinai-Stadt El Arish sowie italienische und israelische Menschenrechtler.
Europa bleibt untätig – Uganda bemüht sich um Vermittlung Eritreas
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist von den Ergebnissen des Ostafrika-Besuches von Entwicklungsminister Dirk Niebel enttäuscht. „Deutschland will nur mehr Geld für die Hungernden in Somalia zur Verfügung stellen, neue Friedensinitiativen hat Niebel nicht angekündigt.