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Region: Frankreich

Mehr Soldaten schaffen nicht mehr Sicherheit – Ursachen der Krise bleiben ungelöst – Nord-Mali braucht Jobs, Entwicklung und politischen Willen für Frieden

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die geplante Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Mali als „Augenwischerei“ kritisiert. Mehr deutsche Soldaten werden nicht mehr Sicherheit bringen. Nord-Mali braucht mehr politische Initiativen, Jobs und Entwicklung, um den Frieden zu stabilisieren.

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Menschenrechtler warnen vor Mammut-Aufgabe – Exodus von Muslimen erschwert Versöhnung

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Appell von Außenminister Frank-Walter Steinmeier an die EU-Staaten begrüßt, Frankreichs Friedensmission in der Zentralafrikanischen Republik zu unterstützen. „Die internationalen Friedenstruppen stehen bei ihrem Einsatz aber vor einer Mammut-Aufgabe“, warnte die Menschenrechtsorganisation.

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Teure Befreiung Nord-Malis – Islamisten im Wartestand – Verunsicherte Zivilbevölkerung – unzufriedene Tuareg
© Pablo Tosco/Oxfam

Teure Befreiung Nord-Malis – Islamisten im Wartestand – Verunsicherte Zivilbevölkerung – unzufriedene Tuareg

Ein Jahr nach Beginn seiner Militärintervention in Mali hat Frankreich einige, aber längst nicht alle Ziele der „Operation Serval“ erreicht, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). So konnte die Terrorherrschaft radikaler Islamisten in Nord-Mali beendet werden und die Extremisten wurden aus den Städten vertrieben. Doch Al Kaida im Maghreb (AQMI) verübt noch immer Terroranschläge und könnte sich nach der von Frankreich geplanten Truppenverringerung erneut formieren.

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Enttäuschende Bilanz der französischen Militärintervention – Zivilbevölkerung tief verunsichert

Einen Monat nach Beginn der französischen Militärintervention in der Zentralafrikanischen Republik hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine enttäuschende Bilanz des Militär-Einsatzes gezogen. Den französischen Soldaten ist es bislang nicht gelungen, gemeinsam mit der afrikanischen Friedenstruppe MISCA das Land zu befrieden.

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UN-Friedenstruppen müssen Frankreich beim Schutz der Zivilbevölkerung unterstützen
Foto: EU Humanitarian Aid and Civil Protection (CC BY-ND 2.0)

UN-Friedenstruppen müssen Frankreich beim Schutz der Zivilbevölkerung unterstützen

Das Flüchtlingsdrama in der Zentralafrikanischen Republik hat sich seit dem Jahreswechsel weiter zugespitzt, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Die Zahlen sind erschreckend: Zwei von drei Bewohnern der Hauptstadt Bangui sind inzwischen auf der Flucht, jeder fünfte Bürger des Landes hat sein Zuhause verloren.

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Lösegeldzahlung bedeutet Rückschlag für Kampf gegen Straflosigkeit und islamistische Gewalt

Die Freilassung der vier französischen Geiseln in der Sahara wird den Kampf gegen Straflosigkeit und islamistische Gewalt in Nordwestafrika erschweren, befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Tuareg berichten, dass Frankreich dem umstrittenen islamistischen Tuareg-Führer Iyad ag Ghaly im Gegenzug für die Freilassung der Geiseln Straffreiheit zugesichert hat und dass 20 bis 25 Millionen Euro an Lösegeld an die Vermittler sowie an Islamisten gezahlt wurden.

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Mehr als 500.000 Flüchtlinge aus dem Norden von Mali können noch immer nicht zurückkehren

Neun Monate nach dem Beginn der französischen Militärintervention in Mali warten noch immer 510.000 Flüchtlinge auf mehr Sicherheit, um in ihre Heimatorte im Norden des Landes zurückkehren zu können. Auf das Schicksal dieser vergessenen Kriegsflüchtlinge machte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag aufmerksam. Noch ist nicht absehbar, wann Nord-Mali vor neuen Angriffen islamistischer Extremisten so sicher ist, dass für Rückkehrer dort keine Gefahr mehr besteht.

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Humanitäre und menschenrechtliche Katastrophe in der Zentralafrikanischen Republik – Christen befürchten gezielte Verfolgung

Angesichts der Zuspitzung der humanitären und menschenrechtlichen Lage in der Zentralafrikanischen Republik fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dringend einen besseren Schutz für die dortige Zivilbevölkerung. Während die Welt wie gebannt auf die Syrien-Krise schaut, bahnt sich in der Zentralafrikanischen Republik eine Katastrophe an.

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Keine Aufbau-Hilfe ohne Menschenrechte und eine politische Lösung der Tuareg-Frage

Europa soll den Wiederaufbau in Mali nach dem Krieg gegen radikale Islamisten nur finanziell fördern, wenn das Land die Menschenrechte beachtet und sich glaubwürdig um eine politische Lösung der Tuareg-Frage bemüht.

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