„Schwarzer Tag für Menschenrechte“: Marokko wehrt Erweiterung des Mandats für Friedenstruppe in der Westsahara ab
Als schweren Rückschlag für die Menschenrechte in der Westsahara hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Scheitern der Bemühungen um eine Erweiterung des Mandats für die UN-Friedenstruppe MINURSO bezeichnet.
Malis Justiz braucht mehr internationale Unterstützung
Um ein neues Guantanamo-Desaster in der Sahara zu verhindern, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr internationale Hilfe für Malis Richter und Gerichte. Nur so könnten faire Gerichtsverfahren für inhaftierte Terror-Verdächtige und für Soldaten, die Menschenrechte verletzten, garantiert werden.
Frankreich soll sich für UN-Menschenrechtsbeobachter in Nord-Mali einsetzen – Tuareg fürchten Rückzug französischer Armee
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande appelliert, sich bei seinem heutigen Besuch in Mali für die Zulassung von UN-Menschenrechtsbeobachtern in Nord-Mali einzusetzen.
Französische Atomtestopfer fordern Gerechtigkeit – Präsident Hollande soll Wahlversprechen einlösen
Opfer französischer Atomtests aus der Sahara, dem Südpazifik und ehemalige Soldaten aus Frankreich haben den französischen Staatspräsidenten Francois Hollande aufgefordert, für eine angemessene Entschädigung der Atomtestopfer zu sorgen.
Europas Ausbildungsmission für Malis Militär steht vor großen Herausforderungen
Der Rückzug radikaler Islamisten aus mehreren größeren Städten im Norden Malis wird ihre Verfolgung weiter erschweren, warnte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. Denn die Aufständischen verfügen über ausgezeichnete Ortskenntnisse in dem oft unwegsamen Gelände und dürften mit Luftangriffen kaum wirksam zu bekämpfen sein.
Wüstenkrieg dient auch Sicherung von Frankreichs Energieversorgung – Uranvorkommen in Niger in Gefahr
Frankreichs Militärintervention in Mali dient nicht nur der Terrorismus-Bekämpfung, sondern auch der Sicherung seiner eigenen Energieversorgung mit preiswertem Uran aus Malis Nachbarland Niger. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen, nachdem der französische Staatspräsident Francois Hollande am Samstagabend betont hatte, sein Land interveniere nicht aus eigennützigen Interessen in Mali.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Vorlage eines realistischen Planes für die langfristige Stabilisierung Nord-Malis angemahnt. „Frankreichs militärische Intervention mag notwendig gewesen sein, um ein weiteres Vordringen radikal-islamischer Bewegungen zu verhindern.
Malis Armee braucht mehr als nur europäische Ausbilder, um Zivilbevölkerung zu schützen
„Als katastrophal und deprimierend“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Versagen der Armee Malis beim Schutz der Zivilbevölkerung vor der Gewalt radikal-islamischer Terrorgruppen bezeichnet.