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Region: Indien

Keine Gerechtigkeit für Christen, die in Indien Opfer eines Pogroms wurden

Empörung hat unter Indiens Christen der Freispruch von zwei mutmaßlichen Vergewaltigern einer Nonne ausgelöst, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Göttingen. Die zwei Mitarbeiter der radikal-hinduistischen Bharatiya Janata Partei (BJP) wurden am 9. Mai 2011 vom Obersten Gericht des Bundesstaates Orissa aus Mangel an Beweisen vom Vorwurf der Vergewaltigung der Nonne Meena Barwa bei einem Pogrom extremistischer Hindu gegen Christen im August 2008 freigesprochen.

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GfbV fordert Herkunftsnachweis für Uran für deutsche AKW: Uranabbau verseucht Ureinwohner-Gebiete!

Am Vortag der Anti-Atom-Menschenkette von Neckarwestheim nach Stuttgart erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran, dass bereits ganz am Anfang des Urankreislaufs Menschen hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Die Uranminen befinden sich meist im Gebiet von Ureinwohnergemeinschaften wie bei den Adivasi in Indien, den Tuareg in Niger, den Aborigines in Australien oder den Lubicon-Cree-Indianern in Kanada.

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Memorandum: Indiens Ureinwohner leiden unter Uranbergbau

Indiens Regierung setzt auf den Ausbau der Atomkraft. In den nächsten zwei Jahrzehnten soll die Produktion von Atom-Strom um das 14-Fache gesteigert werden und die Förderung des dafür notwendigen Rohstoffes Uran dementsprechend ausgeweitet werden. Das bedeutendste Uranabbaugebiet Indiens liegt in der Gegend von Jadugoda im indischen Bundesstaat Jharkhand. Dort leben vor allem Angehörige der Adivasi-Völker Ho und Santhal. Es gibt kaum Bemühungen, Adivasi in den angrenzenden Dörfern oder die Arbeitskräfte in der Uranmine und –mühle vor der Radioaktivität zu beschützen. Auffällige Gesundheitsschäden wie Krebserkrankungen und erblich bedingte Missbildungen häufen sich in diesen Gebieten.

# Reporte/Memoranden

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Menschenrechtsreport Nr. 63: Bedrohte Sprachen

In dem vorliegenden Menschenrechtsreport veröffentlicht die GfbV erschreckende Zahlen über bedrohte Sprachen: Von den rund 7.000 heute weltweit gesprochen Sprachen, werden bis Ende des 21. Jahrhunderts nur noch rund 3.000 übrig sein.

# Menschenrechtsreport# Reporte/Memoranden

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Verfolgung von Christen im indischen Bundesstaat Orissa

Christen im Kandhamal-Distrikt (Orissa) in Indien werden von radikalen Hindu zwangsweise zum hinduistischen Glauben „bekehrt“, werden willkürlich verhaftet und aus ihren Dörfern vertrieben. Christlichen Ureinwohnern droht bei der Rückkehr in ihre Heimatdörfer der Tod. Mehrere Rückkehrer, die sich nicht zwangsweise zum Hinduismus konvertieren ließen, wurden bereits ermordet.
Ein Bericht zum Thema „Verfolgung von Christen im indischen Bundesstaat Orissa“

# Reporte/Memoranden

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Indien 60 Jahre unabhängig

Indien 60 Jahre unabhängig

Zusammenfassung
Die rapide voranschreitende wirtschaftliche Entwicklung Indiens hat sich zu einer großen Bedrohung für viele der mehr als 80 Mio. Ureinwohner des Landes entwickelt, die offiziell als „Tribals“ bezeichnet werden, selbst aber den Namen Adivasi bevorzugen. Aufgrund des stetig wachsenden Bedarfs an Land, Energie und Bodenschätzen entstehen immer mehr Bergbau-, Industrie- und Infrastrukturprojekte in den entlegenen aber ressourcenreichen Siedlungsgebieten der Adivasi

# Reporte/Memoranden

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ILO-Konvention 169

Die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) wurde bereits 1989 gemeinsam mit Vertretern indigener Völker abgefasst und anschließend verabschiedet. Als einzige völkerrechtlich bindende Norm über eingeborene und in Stämmen lebende Völker stellt sie die derzeitige Grundlage für deren Schutz dar.

# Hintergrund

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ILO-Konvention 169

Die ILO-Konvention Nr. 169 ist die bislang einzige internationale Norm, die indigenen Völkern rechtsverbindlich Schutz und Anspruche gewahrt; also eine Art internationales Grundgesetz.

# Hintergrund

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