In einem Schreiben an Indonesiens Staatspräsident Joko Widodo forderte die GfbV ein Ende der willkürlichen Verhaftungen. Foto: Brookings Institution/Flickr, Indonesiens Staatspräsident Joko Widodo
Westpapua-Konflikt droht zu eskalieren
Nach der Verhaftung von 96 Demonstranten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Eskalation des Westpapua-Konflikts gewarnt. In einem Schreiben an Indonesiens Staatspräsident Joko Widodo forderte die GfbV ein Ende der willkürlichen Verhaftungen. „Indonesien ist eine Demokratie und darf grundlegende Bürgerrechte in Papua nicht außer Kraft setzen.“
Die Bootsflüchtlinge fliehen vor Armut und Diskriminierung. Doch in Malaysia und Thailand leben sie unter schwierigsten Bedingungen. Foto: United to end Genocide via Flickr
Welttag gegen Menschenhandel (30.7.): Opfer nicht vergessen!
Zum Welttag gegen Menschenhandel hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an das Schicksal von 3.000 Rohingya-Flüchtlingen aus Burma und Migranten aus Bangladesch erinnert.
Als Widodo im Oktober 2014 Staatspräsident wurde, hofften viele, dass sich die Menschenrechtslage in Westpapua bessern würde. Doch sie wurden enttäuscht. Denn unter dem wegen seines Engagements für Bürgerrechte geschätzten Präsidenten Widodo haben die Menschenrechtsverletzungen an Papua-Ureinwohnern massiv zugenommen. Foto: Axel Drainville via Flickr
Massenverhaftungen in Westpapua dauern an
Angesichts der anhaltenden Verhaftungswelle in Westpapua hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die indonesische Regierung aufgefordert, auch in dieser Unruheregion Demonstrations- und Pressefreiheit zu gewährleisten.
Willkürlichen Übergriffe schüren ein Klima der Rechtlosigkeit und schüchtern friedliche Demonstranten gezielt ein, um weitere Proteste gegen die indonesische Politik zu unterbinden. Foto: Dominic Hartnett via Flickr
Indonesien / Westpapua: Willkürliche Massenverhaftungen schaffen Klima der Rechlosigkeit
Die indonesische Regierung verletzt mit fortgesetzten Massenverhaftungen in Westpapua die Meinungsfreiheit und schafft ein Klima der Rechtlosigkeit. Diesen schweren Vorwurf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen am Mittwoch erhoben. Seit Ende April 2016 wurden mehr als 2.700 Papua bei friedlichen Protesten verhaftet.
Indonesiens Staatspräsident Joko Widodo besucht Deutschland (18.4.)
Vor dem Deutschland-Besuch des indonesischen Staatspräsidenten Joko Widodo hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier appelliert, sich für Menschenrechte von christlichen Papua und muslimischen Ahmadiyyah einzusetzen.
Streit in Indonesiens Regierung über Transmigrationsprogramm
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine sofortige Einstellung des umstrittenen Transmigrationsprogrammes in Indonesien gefordert, da es Menschenrechtsverletzungen und Gewalt in dem Vielvölkerstaat schürt. Nachdrücklich appellierte die Menschenrechtsorganisation an den indonesischen Staatspräsident Joko Widodo, trotz kritischer Stimmen in der eigenen Regierung an seinem Plan festzuhalten, keine neuen Umsiedlungen mehr vorzunehmen.
Internationale Rettungsmission für Boatpeople gefordert – Boot mit 300 Flüchtlingen wird vermisst
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Außenminister Malaysias, Thailands und Indonesiens dringend dazu aufgefordert, das Schicksal von 300 Rohingya-Boatpeople aufzuklären, die in den vergangenen Tagen von der Marine ihrer Staaten wieder auf hohe See geschickt wurden und nun als vermisst gelten.
USA und UN verschärfen Druck auf Südostasien – EU verschläft Flüchtlingsdrama
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr internationalen Druck auf die Staaten Südostasiens gefordert, um das Flüchtlingsdrama vor den Küsten Indonesiens und Thailands zu beenden und einen wirksamen Schutz verfolgter Rohingya aus Burma sicherzustellen. Nachdrücklich forderte die GfbV ein größeres Engagement der Europäischen Union (EU) bei der Lösung der Flüchtlingskrise.
Flüchtlingsgipfel in Südostasien JETZT, um Massensterben zu verhindern – EU soll Druck auf ASEAN verstärken
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die sofortige Einberufung eines Flüchtlingsgipfels in Südostasien gefordert, um ein Massensterben von Rohingya-Flüchtlingen aus Burma auf hoher See zu verhindern. Nachdrücklich appellierte die GfbV an Außenminister Frank-Walter Steinmeier und an die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, den Druck auf die ASEAN-Staaten zu erhöhen, um eine humanitäre Lösung der Rohingya-Krise zu erreichen. Auch sollten die EU und Deutschland den ASEAN-Staaten Hilfe bei der Betreuung der Flüchtlinge anbieten.