Filmvorstellung und Diskussion „Yezidian Voices“ in Karlsruhe (22.9.)
Der Film „Yezidian Voices – Our Sun Never Sets“ begleitet Aras, Shireen und Ziyad, die den Völkermord an den Yeziden durch die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) 2014 überlebt haben. Im An…
Größerer Einsatz für verfolgte religiöse Minderheiten im Irak gefordert
Anlässlich des „Internationalen Tags zum Gedenken an die Opfer von Gewalttaten aus Gründen der Religion oder des Glaubens“ fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Mitglieder der deu…
10. Jahrestag des Genozids an der yezidischen Bevölkerung im Irak (3.8.)
Zehn Jahre nach dem Genozid an der yezidischen Bevölkerung im Norden des Iraks gibt es für Überlebende sowohl im Irak als auch im deutschen Exil noch immer keine Aussicht auf eine sichere Zukunft, …
Über die Lage der Minderheiten in Syrien, Kurdistan und im Irak hält der Menschenrechtsaktivist und Nahost-Referent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Dr. Kamal Sido am Dienstag, 18. Juni …
Kinopremiere und Diskussion „Yezidian Voices“ in Göttingen (25.4.)
In Kooperation mit dem Museum Friedland lädt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zur Kinopremiere des Films „Yezidian Voices – Our Sun Never Sets“ im Lumière in Göttingen ein.
Am Mittwoch,…
36 Jahre nach dem Giftgasangriff auf die irakisch-kurdische Stadt Halabja am 16. März 1988 befinden sich die kurdischen Gebiete des Irak weiter in einer prekären Lage.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker warnt vor zunehmenden politischen Angriffen auf den föderalen Status von Irakisch-Kurdistan. Radikalisierte schiitische und sunnitische Parteien und Milizen im Süden und im Zentralirak versuchen, der Region ihre Autonomie zu nehmen. Irakisch-Kurdistan ist zu einem einzigen Zufluchtsort für Millionen innerirakischer Flüchtlinge sowie für hunderttausende Menschen aus Syrien und dem Iran geworden. Selbst irakische Politiker und christliche Würdenträger wie der chaldäische Patriarch Kardinal Louis Sako und der ehemalige irakische Parlamentarier Mithal al-Alusi finden in Kurdistan Zuflucht.
Ein Jahr nach Anerkennung des Genozids im Irak (19.1.)
Am 19. Januar 2023 hat der Deutsche Bundestag den Genozid an der yezidischen Bevölkerung im Nordirak als einen solchen anerkannt. Ein Jahr nach diesem wichtigen Schritt schaut die Gesellschaft für bedrohte Völker besorgt auf die Entwicklungen: Mit der Anerkennung des Genozides hat der Bundestag auch die volatile Sicherheitslage im Nordirak und die Aussichtslosigkeit einer sicheren Rückkehr anerkannt. Trotzdem gab es 2023 wieder mehr Abschiebungen. Dies führt zu Verunsicherung und Re-Traumatisierung für die ganze yezidische Gemeinschaft.
Anlässlich des 30. Jahrestages des Verbots der kurdischen Arbeiterpartei PKK am 27. November 1993 fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker einen anderen Umgang mit dem Verbot. In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder die Aufhebung des Verbots gefordert. Diese Forderung zu wiederholen hat derzeit keinen Sinn. Denn auch die jetzige Bundesregierung steht fest an der Seite des türkischen Staates und zeigt immer wieder Verständnis für dessen Gewalt gegen Kurden in der Türkei sowie für die völkerrechtswidrigen Kriege in Nordsyrien und die Angriffe auf den Nordirak.