Ausstellung „Dengek Me Heye – Wir haben eine Stimme“
Die Sonderausstellung im Museum Friedland „Dengek me heye ‒ Wir haben eine Stimme“, mit Gemälden und Zeichnungen von Ravo Ossman und Hêvî, thematisiert den Genozid an den Yezid*innen, der von dem s…
Genozid an der yezidischen Bevölkerung des Irak (3.8.)
Anlässlich des neunten Jahrestages des Völkermordes an der yezidischen Bevölkerung im Irak am 3. August fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker die deutsche Bundesregierung auf, sich für ein internationales Wiederaufbauprogramm für die yezidische Region Sinjar im äußersten Nordwesten des Irak einzusetzen. Die Anerkennung des Völkermordes an den Yeziden durch den Deutschen Bundestag darf nicht symbolisch bleiben.
Irakische Einmischung in christliche Angelegenheiten
Die Gesellschaft für bedrohte Völker verurteilt Versuche der irakischen Regierung, die chaldäisch-katholische Kirche zu enteignen und entmachten. Sie versucht seit einiger Zeit, christlichen Milizen kirchliches Eigentum zuzuschanzen. Diese Milizen, die 2014 zur Bekämpfung des „Islamischen Staates“ gegründet wurden, stehen unter Kontrolle der Regierung in Bagdad, die auch ihren Sold bezahlt.
Zu Beginn des Deutschen Evangelischen Kirchentages beklagt die Gesellschaft für bedrohte Völker Einschränkungen der Religionsfreiheit weltweit, besonders im Nahen und Mittleren Osten. Vor wenigen Wochen traf GfbV-Nahostexperte Dr. Kamal Sido in Syrien Bischof Maurice von der syrisch-orthodoxen Kirche. Im Norden Aleppos besuchte er die Kirche der konvertierten kurdischen Christen und Yeziden.
Die Gesellschaft für bedroht Völker (GfbV) informiert beim 38. Kirchentag in Nürnberg auf dem Markt der Möglichkeiten über die yezidische Religionsgemeinschaft und ihr Leiden unter dem sogenannten Islamischen Staat (IS). Zu unserem Stand laden wir Sie herzlich ein.
Das schiitisch-islamistische Regime im Iran und die sunnitisch-islamistischen Taliban-Machthaber in Afghanistan ringen in der Region nicht nur um Einfluss, sondern auch um Wasser. In diesem langjährigen Konflikt um die Rechte am Grenzgewässer Helmand zeigt sich, wie Wasser als Druckmittel eingesetzt und Minderheiten instrumentalisiert werden.
Die Mandäer im Irak benötigen dringend weiter Schutz und Unterstützung. Im persönlichen Gespräch mit dem Nahostexperten der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Kamal Sido, appellierten das Obe…
Wenn Bundesaußenministerin Annalena Baerbock ihre eigene Maxime einer feministischen Außenpolitik ernst nimmt, muss sie bei ihrer Reise in den Irak und Irakisch-Kurdistan die Lage der Yezidinnen ansprechen. Das forderte die Gesellschaft für bedrohte Völker am heutigen feministischen Kampftag in Göttingen.
die Gesellschaft für bedrohte Völker begrüßt die heutige Entscheidung des Bundestages, den Genozid an der yezidischen Bevölkerung im Irak anzuerkennen. Die Anerkennung des Völkermordes durch den Bundestag ist ein wichtiger Schritt in der Aufarbeitung der Gräueltaten.