Die Gesellschaft für bedrohte Völker appelliert an die deutsche Bundesregierung, kurdischen Flüchtlingen aus dem Iran zu helfen, die sich in Irakisch-Kurdistan befinden. Nach Angriffen der iranischen Revolutionsgarden brauchen sie dringend humanitäre Hilfe: Durch Beschuss und Bombardierungen in den vergangenen Tagen sind hunderte Menschen obdachlos geworden, vor allem Frauen, Kinder und alte Männer.
Im Zusammenhang mit den Massenprotesten gegen das Mullah-Regime im Iran befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker einen großangelegten Einmarsch des Iran in das benachbarte Irakisch-Kurdistan. Seit Tagen greift die iranische Armee kurdische Ortschaften im Nordirak an.
Anlässlich der Konferenz des Nato-Militärausschusses am 16. September warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker, dass der Ausbildungseinsatz für irakische Streitkräfte nicht genügen wird, um das Land zu stabilisieren. Wenn die Nato wirklich einen stabilen Irak will, muss sie den Einfluss des Irans und der Türkei zurückdrängen.
Kein einziger deutscher Islam-Verband hat auf den Aufruf reagiert, den Genozid an der yezidischen Bevölkerung des Irak vor acht Jahren in den Freitagspredigten zu thematisieren. Die Gesellschaft für bedrohte Völker hatte alle deutschen Islamverbände mit der Bitte kontaktiert, sich unmissverständlich gegen die Gräueltaten des sogenannten „Islamischen Staates“ ab dem 3. August 2014 auszusprechen.
Wenn die Nato glaubwürdig den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine kritisieren will, muss sie auch die völkerrechtswidrigen Angriffe ihrer Mitgliedsstaaten verurteilen. Das fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker zu Beginn des Nato-Gipfels am 29. Juni in Madrid.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert das Auswärtige Amt auf, sich für die sofortige Freilassung zweier im Irak verhafteter Medienschaffender einzusetzen. Die deutsche Journalistin Marlene F. und ihr slowenischer Kollege Matej K. wurden Ende April in der nordirakischen Region Sinjar von Militärs festgenommen. Die beiden hatten über die yezidische Gemeinschaft recherchiert, gegen die die irakische Armee jetzt verstärkt vorgeht.
Zum vierten Jahrestag der völkerrechtwidrigen Besetzung der nordsyrischen kurdischen Region Afrin, die am 18. März 2018 abgeschlossen war, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor neuen Angriffen des Nato-Mitgliedes Türkei auf seine Nachbarn.
Auch dieses Jahr werden viele Menschen christlichen Glaubens weltweit das Weihnachtsfest unter schwierigsten Bedingungen begehen. „In Ländern ohne wirkliche Glaubensfreiheit, wie Nordkorea, Iran oder China, leiden die Menschen wegen der andauernden staatlichen Willkür und Verfolgung.
Einladung zur Menschenrechtsaktion in Göttingen (25.11.)
Am kommenden Donnerstag, den 25. November, veranstaltet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Menschenrechtsaktion anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt an Frauen.