"Wenn verhindert wird, dass die Schülerinnen und Schüler kritisch über historische Zusammenhänge, andere Kulturen und Religionen aufgeklärt werden, entwickeln sie auch kaum Toleranz gegenüber Nicht-Muslimen." Bild: 12019 via Pixabay CC0 1.0
Irak: Islamistisches Gedankengut im Schulunterricht
Irakische Christen werfen dem Ministerium für Erziehung ihres Landes vor, in den Schulen auch im Fach arabische Sprache islamistisches Gedankengut zu verbreiten.
Die irakische Zentralregierung in Bagdad und die Regionalregierug von Kurdistan in Arbil sollen alles dafür tun, damit Ali Bashar an die deutschen Behörden ausgeliefert wird. Bild: Micha Niskin via Wikimedia Commons CC BY-SA 2.0
Mordfall Susanna F.: Appell an Bagdad und Arbil: Mutmaßlichen Mörder an Deutschland ausliefern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die irakische Zentralregierung in Bagdad und an die Regionalregierung von Kurdistan im nordirakischen Arbil appelliert, alles dafür zu tun, dass der mutmaßliche Mörder der 14-jährigen Susanna F. aus Mainz an die deutschen Behörden ausgeliefert wird.
Die Bürger des Irak entscheiden am Samstag, wer in den Repräsentanten-Rat einzieht. Seine 329 Mitglieder werden den Präsidenten, sowie den Premierminister wählen. Bild: Lizenzfrei
Irak: Gerechtigkeit und Gleichberechtigung für Christen, Mandäer und andere Minderheiten gefordert
Anlässlich der Parlamentswahlen im Irak am kommenden Samstag (12.5.) appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die großen irakischen Parteien, endlich den Forderungen der Minderheiten nach Gleichberechtigung mehr Gehör zu schenken.
Am 16. und 17. März 1988 bombardierte die Luftwaffe des damaligen Regimes von Saddam Hussein Halabja mit Giftgas. Mindestens 5.000 Menschen starben innerhalb weniger Stunden.
„Halabja 1988/Afrin 2018: Damals Giftgas, heute Panzer – Keine deutschen Waffen gegen Kurden!“
Im Andenken an die Opfer des Giftgasangriffes auf die kurdische Stadt Halabja in Irakisch-Kurdistan vor 30 Jahren organisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am 13. März eine Mahnwache unter dem Motto: „Halabja 1988/Afrin2018: Damals Giftgas, heute Panzer – Keine deutschen Waffen gegen Kurden!“ vor dem Brandenburger Tor in Berlin.
Am 16. und 17. März 1988 bombardierte die Luftwaffe des damaligen Diktators Saddam Hussein Halabja mit Giftgas. Mindestens 5.000 Menschen starben innerhalb weniger Stunden. Foto: Sammy Six via Flickr
Menschenrechtsreport Nr. 83: Irakisch-Kurdistan – 30 Jahre Halabja
Am 16. und 17. März 1988 bombardierte die Luftwaffe des damaligen Diktators Saddam Hussein Halabja mit Giftgas. Mindestens 5.000 Menschen starben innerhalb weniger Stunden.
Am 16. und 17. März 1988 bombardierte die Luftwaffe des damaligen Diktators Saddam Hussein Halabja mit Giftgas. Mindestens 5.000 Menschen starben innerhalb weniger Stunden. Foto: Sammy Six via Flickr
30 Jahre Halabja – Die Opfer des Völkermords leiden bis heute
Kurz vor dem 30. Jahrestag des Giftgasangriffs auf die irakisch-kurdische Stadt Halabja veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen neuen Menschenrechtsreport, der Opfer und Angehörige selbst zu Wort kommen lässt.
Nur in wenigen Staaten gibt es wie in Marokko Zeichen der Hoffnung, dass Christen mehr Religionsfreiheit eingeräumt wird. In Marokko engagieren sich Christen gemeinsam mit Juden, Sufis und Bahai’i öffentlich für die Durchsetzung ihrer Rechte. Foto: theihno via Flickr
Christen zwischen Exodus und Hoffnung
Wenige Tage vor Weihnachten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einem Massenexodus von Christen aus dem Nahen Osten und aus anderen muslimischen Staaten gewarnt. So sei die Zahl der Christen im Irak und im Jemen bereits dramatisch zurückgegangen, berichtete die Menschenrechtsorganisation.
Im September haben wir in Berlin die Wahl des ehemaligen Bundeskanzlers in den Aufsichtsrat Rosnefts kritisiert. Foto: GfbV
Irak: Streit um Öl – Schröders Rosneft muss Farbe bekennen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Eskalation des Streits um Öl aus Irakisch-Kurdistan. „Irakisch-Kurdistan wurde in der Verfassung das Recht auf Ölförderung und Ölexport garantiert und ist auf diese Einnahmen angewiesen