Seit Monaten rufen kämpfende Bewegungen, die für einen unabhängigen anglophonen Staat Ambazonien eintreten, zu einem Boykott der Schulen in Kamerun auf.
Bild: Alberto Vaccaro via Flickr CC BY 2.0
Kamerun: Entführung von Schülern als Verbrechen gegen Menschlichkeit verurteilt
Seit Monaten rufen kämpfende Bewegungen, die für einen unabhängigen anglophonen Staat Ambazonien eintreten, zu einem Boykott der Schulen in Kamerun auf. Sie werfen der Regierung vor, die englischsprachige Bevölkerung bei der Ausbildung im Schulsystem zu benachteiligen. Für die Unabhängigkeit kämpfende Gruppen haben immer wieder Schulen angegriffen.
Im englischsprachigen Nordwesten des Landes waren nur 5 Prozent der eingeschriebenen Wähler zu den Urnen gegangen, im ebenfalls anglophonen Nordwesten beteiligten sich noch nicht einmal 15 Prozent. Bild: jbdodane via Flickr CC BY-NC 2.0
Kamerun: Nach den Präsidentschaftswahlen weit von Frieden entfernt
Der Verfassungsrat Kameruns hat heute Mittag begonnen, die mit Spannung erwarteten Wahlergebnisse der Präsidentschaftswahl vom 7. Oktober 2018 bekanntzugeben. Dabei zeichnet sich der erwartete Sieg des seit 35 Jahren regierenden Präsidenten Paul Biya ab.
Paul Biya, der Staatschef Kameruns, darf die dramatische Lage im Land nicht länger schönzureden. Die Europäische Union muss mit gezielten Sanktionen Paul Biya dazu zwingen, die Situation ernst zu nehmen. Bild: UN Photo/Marco Castro via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Europa muss sich mehr für Frieden und Menschenrechte in Kamerun einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat ein stärkeres Engagement Deutschlands für Frieden in Kamerun gefordert.
Paul Biya, der Staatspräsident spielt seit Monaten den eskalierenden Bürgerkrieg herunter und erweckt den Anschein von Normalität in den anglophonen Regionen. Bild: UN Photo/Marco Castro via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Kamerun: Zivilbevölkerung muss besser vor Gewalt geschützt werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Konfliktparteien im Bürgerkrieg in den Minderheiten-Regionen Kameruns mangelnden Respekt und Schutz der Zivilbevölkerung vorgeworfen.
Schüler im Norden Kameruns. In der Stadt Bafut im Nordwesten des Landes wurden sieben Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrer von der anglophonen Minderheit gewaltsam entführt. Bild: ident.africa e.V. via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Kamerun: Zu Beginn des Schuljahres Schüler und Lehrer entführt
Nach der gewaltsamen Entführung von sieben Schülerinnen und Schülern sowie drei Lehrern im englischsprachigen Teil Kameruns hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Ende der Gewalt gegen Schulen in dem eskalierenden Bürgerkrieg gefordert.
Die gemeinsame Friedensinitiative der Religionsgemeinschaften in Kamerun kann als Zeichen der Hoffnung auf das Ende des Bürgerkrieges gedeutet werden. ReligionsvertreterInnen erklärten ihre Bereitschaft zur Vermittlung zwischen Rebellengruppen und der kamerunschen Regierung.
Bild: Cameroon/jbdodane via Flickr CC BY-NC 2.0
Bürgerkrieg im anglophonen Teil Kameruns
Als ein Zeichen der Hoffnung auf ein Ende des Bürgerkrieges bezeichnet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die gemeinsame Friedensinitiative der Religionsgemeinschaften in Kamerun.
Der chinesischen Regierung wurde durch die Gesellschaft für bedrohte Völker vorgeworfen, den Bürgerkrieg in Kamerun zu verstärken, statt Frieden zu fördern. Die GfbV fordert ein Ende von Rüstungslieferungen.
Bild: Cameroon/Elin B via Flickr CC BY 2.0
Geld aus Peking ermöglicht Kamerun Kauf von Waffen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der chinesischen Regierung vorgeworfen, mit einer Spende an Kameruns Armee den Bürgerkrieg in dem westafrikanischen Staat anzuheizen, statt Frieden zu fördern.
Biya begreift die tiefgreifende Krise nur als Sicherheitsproblem und nicht als politischen Konflikt, der auch nur mit politischem Dialog zu lösen ist. Foto: Paulo Filgueiras via UN Photo
Kamerun: Entführungswelle schürt Angst vor Bürgerkrieg
Nach einer Welle von Entführungen und Angriffen auf Schulen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer weiteren Eskalation der Krise um die Zukunft der anglophonen Regionen im überwiegend französischsprachigen Kamerun gewarnt.
Der seit 35 Jahren regierende Staatspräsident Paul Biya scheint nicht zu einem glaubwürdigen Dialog mit der Minderheit bereit zu sein. Foto: Cia Pak via UN Photos
Kamerun droht nach Serie politisch motivierter Morde ein Bürgerkrieg
Nach einer Serie politisch motivierter Morde hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Eskalation der Gewalt und einem Bürgerkrieg in Kamerun gewarnt. Dringend muss der Streit um die Benachteiligung der englischsprachigen Minderheit in dem zentralafrikanischen Staat durch politische Verhandlungen gelöst werden, um eine weitere Eskalation der Spannungen zu verhindern.