185 Tote bei Anschlägen Boko Harams innerhalb von sechs Tagen
Nach den jüngsten Terroranschlägen von Boko Haram hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Afrikanischen Union (AU) Versagen beim Schutz der Zivilbevölkerung und beim Antiterror-Kampf vorgeworfen.
Mehr Entwicklung und weniger Korruption sind Schlüssel für langfristigen Erfolg gegen Boko Haram
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr Entwicklungsanstrengungen der Staaten West- und Zentralafrikas in den verarmten Regionen im Norden Nigerias und Kameruns gefordert, um langfristig den Einfluss der radikal islamistischen Boko-Haram-Sekte einzudämmen. Auch muss die notorische Korruption engagierter bekämpft werden, damit die für diese lange vernachlässigten Gebiete bestimmten Hilfen auch tatsächlich der dort lebenden Zivilbevölkerung zu gute kommen.
Demokratie und Menschenrechte drohen zu Verlierern im Kampf gegen extremistische Islamisten zu werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat das Bündnis gegen Boko Haram in Westafrika als „Koalition der Ewiggestrigen“ bezeichnet, in dem Diktatoren das Sagen haben. Für die Demokratisierung Westafrikas und die Menschenrechte droht diese Koalition zu einem Desaster zu werden.
40 Menschen sterben bei Überfällen von Boko Haram in Nigeria und Kamerun
Bei Überfällen der Boko-Haram-Terrorgruppe sind in Nigeria und Kamerun erneut 40 Menschen getötet worden. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen. Jede Woche fallen zurzeit im Norden Nigerias 60 bis 80 Menschen dem Terror Boko Harams zum Opfer.
Menschenrechtler warnen vor Mammut-Aufgabe – Exodus von Muslimen erschwert Versöhnung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Appell von Außenminister Frank-Walter Steinmeier an die EU-Staaten begrüßt, Frankreichs Friedensmission in der Zentralafrikanischen Republik zu unterstützen. „Die internationalen Friedenstruppen stehen bei ihrem Einsatz aber vor einer Mammut-Aufgabe“, warnte die Menschenrechtsorganisation.