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Region: Kolumbien

Amazonas in Flammen
Seit fast zwei Wochen brennt der Amazonas. Nach Angaben des Brasilianischen Instituts für Satellitenforschung INPE sind 36 indigene Schutzgebiete von den Bränden betroffen. Bild: via Twitter

Amazonas in Flammen

Seit fast zwei Wochen brennt der Amazonas. Nach Angaben des Brasilianischen Instituts für Satellitenforschung INPE sind 36 indigene Schutzgebiete von den Bränden betroffen. „Hunderte indigene Gemeinschaften müssen gerade mit ansehen, wie ihr Lebensraum verbrennt“, erklärt Regina Sonk, Referentin für indigene Völker bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „Wie es für sie weitergeht, ist völlig unklar. Neben der Umweltkatastrophe ist das humanitäre Desaster vorprogrammiert.“

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Kolumbien: Lebensgefahr für indigene Menschenrechtler
Trotz des Friedensvertrages mit der FARC-Guerilla beherrschen Terror und Angst das Leben der Indigenen und der Afro-Kolumbianer in den ländlichen Gebieten und der Staat kommt seiner Verpflichtung, die Bevölkerung zu schützen nicht nach. Foto: Camilo Rueda Lopez via Flickr CC BY-ND 2.0

Kolumbien: Lebensgefahr für indigene Menschenrechtler

Indigene Menschenrechtsverteidiger sind in Kolumbien in höchster Gefahr, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Allein seit Amtsantritt von Präsident Iván Duque im August wurden dort nach Angaben des Dachverbandes der indigenen Völker Kolumbiens ONIC 36 indigene Menschenrechtler ermordet.

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Internationaler Tag der indigenen Völker (9. August)
Der "Women's Memorial March" zum Schutz indigener Frauen in Vancouver. Die GfbV fordert einen besseren Schutz indigener MenschenrechtlerInnen. Es muss eine internationale Konvention zu ihrer Sicherheit entwickelt werden. Bild: kennymcdonald/Vancouver via Flickr CC BY-NC 2.0

Internationaler Tag der indigenen Völker (9. August)

Weltweit nimmt die Gewalt gegen indigene Menschenrechtsverteidiger zu. Darauf weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) hin.

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Die Farben des Widerstands
Viele der Graffiti-Kunstwerke und Wandmalereien Minga zeigen wichtige Symbole der Nasa. Die Metapher des Webens, die Farben des Regenbogens, Berge und Lagunen, Bäume, Kolibris, Schmetterlinge und die Sonne erscheinen immer wieder auf den Wänden. Auch der Holzstab der Guardia Indígena ist ein häufig verwendetes Motiv, das für den gemeinsamen friedlichen Widerstand steht. Foto: Centro Nacional de Memoria Histórica

Die Farben des Widerstands

Für die Nasa ist die Wandmalerei ein Mittel, um ihr Territorium zu verteidigen. Sie wollen ihre Sprache Nasa Yuwe stärken und ihre Kultur sowie Geschichte darstellen.

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Editorial: Im Schatten großer Kriege
Auch die Bürgerkriege im Sudan sind vergessene Konflikte. Hunderttausende Menschen müssen unsägliches Leid ertragen. Foto: Albert Gonzalez Farran/UNAMID

Editorial: Im Schatten großer Kriege

Fernab großer Kriege gibt es zahllose Konflikte, die in der Berichterstattung unterzugehen drohen.

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Menschenrechtsreport Nr. 77: Indigene Umweltaktivisten in Lebensgefahr

Menschenrechtsreport Nr. 77: Indigene Umweltaktivisten in Lebensgefahr

Kohle, Öl, Gas, Wasserkraft sind die Motoren für die Wirtschaft in den Industrienationen weltweit. Fast immer setzen Konzerne und Regierungen die Wirtschaftsentwicklung über Umweltschutz und Menschenrechte. Die ersten Opfer dieses Prozesses, der sich zunehmend auch auf den Klimawandel negativ auswirkt, sind die etwa 450 Millionen Angehörigen von 5.000 indigenen Völkern weltweit.

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9. August: Internationaler Tag der indigenen Völker
© Digo_Souza/Flickr

9. August: Internationaler Tag der indigenen Völker

Weltweit müssen indigene Völker einen hohen Preis für den unersättlichen Energiehunger in den Industrienationen zahlen. Darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen anlässlich des Tages der indigenen Völker (9. August) aufmerksam. Damit bei uns das Licht nicht ausgeht, wird Ureinwohnerland im kanadischen Saskatchewan oder in Australien durch den Uranabbau radioaktiv verseucht, verschwindet das Land der Wayúu-Indianer in Kolumbien oder der Schoren in Sibirien in riesigen Tagebauminen der Steinkohleindustrie.

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Menschenrechtsreport Nr. 73: Die Verantwortung deutscher Energiekonzerne

Die rücksichtslose Ausbeutung natürlicher Ressourcen in Kolumbien ist verantwortlich für Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden.

# Menschenrechtsreport# Reporte/Memoranden

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Menschenrechtsreport Nr. 67: Landraub bedroht indigene Völker

Hunderte indigene Völker bedroht der weltweit zunehmende Landraub in ihrer Existenz. Nach dem Fluch begehrter Bodenschätze ist es nun der Boom der Bio-oder Agrotreibstoffe und die Suche nach fruchtbaren Anbauflächen, die das Überleben von Millionen Ureinwohnern akut gefährden. Nationale und internationale Agrar-Unternehmen, Investmentgesellschaften und Pensionsfonds haben in rund 60 Staaten langfristig große Flächen gepachtet oder gekauft, um dort Nahrungsmittel für den Export anzubauen. So haben indigene Völker im vergangenen Jahrzehnt bereits mehrere Dutzend Millionen Hektar Land verloren, das staatliche Stellen an Investoren verpachteten oder veräußerten, ohne dass die Ureinwohner davon erfuhren. Die Behörden dieser Staaten, die zumeist in den Vereinten Nationen feierlich die Rechte indigener Völker anerkannt haben, leugnen in der Praxis deren Besitzansprüche. Sie erklären die traditionell von indigenen Völkern genutzten Flächen für „herrenlos“ und „ungenutzt“, um sie an Investoren verpachten zu können.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat in diesem Report beispielhaft zwölf Fälle des Landraubs in Südostasien, Nordasien, Afrika und Mittel- sowie Südamerika dokumentiert.

# Menschenrechtsreport# Reporte/Memoranden

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