Mahnmal für die zwei Millionen 1945 vergewaltigten deutschen Frauen gefordert
Ein würdiges Mahnmal für die zwei Millionen nach Kriegsende 1945 vergewaltigten deutschen Frauen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des internationalen Frauentages (8.3.) gefordert. Es ist höchste Zeit, für die Opfer dieses furchtbaren Verbrechens der Roten Armee eine Gedenkstätte zu errichten, an der aber auch an die Opfer von Massenvergewaltigungen anderer Kriege oder Bürgerkriege wie in Bosnien oder Darfur erinnert wird.
Mehr Schutz und finanzielle Hilfe für Flüchtlinge aus Syrien gefordert
Die Flüchtlinge aus Syrien in der Türkei, dem Libanon, Jordanien und Irakisch –Kurdistan brauchen dringend mehr Schutz und Hilfe. Deshalb hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch an Bundesaußenminister Guido Westerwelle appelliert, sich bei den Regierungen der Nachbarländer Syriens energischer dafür einzusetzen, die Notleidenden noch aktiver zu unterstützen.
Besuch bei den Christen und anderen Minderheiten im Irak
Während meiner Irakreise Ende Januar/Anfang Februar 2012 führte ich unter anderem Gespräche mit Vertretern der Christen im Autonomen Irakisch-Kurdistan und in der Niniveh-Ebene. Die Christen im Irak gehören verschieden Kirchen wie der Chaldäischen, der Altapostolischen Kirche des Ostens, der Assyrischen, der Syrisch-Orthodoxen, der Syrisch-Katholischen und anderen kleineren christlichen Kirchen an.
Begleitet von Frau Nazdar Asaad, Vorstandsmitglied des Opferverbandes „Vejîn“ und aktives Mitglied der GfbV Sektion Kurdistan/Irak, besuchte ich am 30.01. 2012 das Barzan-Tal nahe der türkischen Grenze am großen Zab.
Pogrome von radikalen Islamisten gegen Christen und Yeziden in Irakisch-Kurdistan
Mit großer Sorge hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zur Kenntnis nehmen müssen, dass ein radikaler islamistischer Mob am 2. Dezember 2011 in zwei nordirakischen Städten 28 Geschäfte und Einrichtungen von Christen – Assyrer-Chaldäer-Aramäer und Armenier – sowie von kurdischsprachigen Yeziden angegriffen hat.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) trauert um den Demokraten, Wissenschaftler und Mitglied ihres Beirats, Ismet Chérif Vanly (Wanly). Er starb am 9. November 2011 gegen 04:00 Uhr, einige Tage vor seinem 87. Geburtstag, in seinem Haus in Lausanne.
Angriffe der türkischen Armee auf das friedliche demokratische Bundesland Irakisch-Kurdistan sind „unerhörte Aggression“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die Angriffe der türkischen Luftwaffe und Armee auf zahlreiche kurdische Dörfer im Nordirak als „unerhörte Aggression“ auf das friedliche autonome Irakisch-Kurdistan.
Drei Tote und hunderte Flüchtlinge in Irakisch-Kurdistan durch iranischen Artilleriebeschuss
Mindestens drei Zivilisten sind durch Artilleriebeschuss der iranischen Armee in den vergangenen zwei Wochen in Irakisch-Kurdistan getötet worden. Elf wurden verletzt. Nach Informationen des Büros der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Arbil, der Hauptstadt des autonomen Bundesstaates Irakisch-Kurdistan, mussten außerdem hunderte Familien die Flucht ergreifen.
Irak: Kirkuk soll Vorbild für ein friedliches Zusammenleben aller Volksgruppen werden
Unter der Schirmherrschaft des chaldäisch-katholischen Bischofs von Kirkuk, Dr. Luis Sako, treffen am kommenden Montag (18.07.) in der nordirakischen Stadt rund 150 Persönlichkeiten aller Nationalitäten und Religionsgemeinschaften des Irak zusammen.