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Region: Libyen

Libyens Minderheiten fordern Rechte – 17 Tote bei Kämpfen zwischen Toubou und Arabern

Mehr Rechte für Libyens nicht-arabische ethnische Minderheiten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag gefordert. Ein Jahr nach dem Beginn der Revolte gegen das Gaddafi-Regime steht es schlecht um die Anerkennung der Rechte nicht-arabischer Minderheiten in Libyen.

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Libyen droht Berber-Revolte: Ureinwohner kritisieren Missachtung ihrer Rechte

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer weiteren Destabilisierung Libyens. „Libyen droht eine Berber-Revolte“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. Denn die neue Führung des Landes ist nicht bereit, den Einsatz von Berber-Milizen beim Sturz des Gaddafi-Regimes angemessen zu würdigen und grundlegende Rechte der nicht-arabischen Minderheit anzuerkennen. Libyen droht ein Rückfall in schlimmste Zeiten des Gaddafi-Regimes, wenn der Rassismus gegen Nicht-Araber und die Arabisierungspolitik nicht gestoppt werden.

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Tuareg sind die Verlierer des Umbruchs in Libyen

Unter Libyens Tuareg wächst die Angst vor neuer Ausgrenzung und Diskriminierung nach dem Sturz des Gaddafi-Regimes. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen berichtete am Mittwoch, dass rund 500 Tuareg aus der Region Ghadames im Südwesten Libyens in den vergangenen Tagen im Nachbarland Algerien Schutz und Zuflucht gesucht haben.

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Libyen muss Schutz von Minderheiten garantieren – Kritik an Afrikanischer Union und Algerien

Der Nationale Übergangsrat Libyens muss im Land lebende Afrikaner vor Übergriffen schützen, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Schwarzafrikanische Migranten sowie Angehörige der im Landesinnern ansässigen Toubou und Tuareg dürfen nicht pauschal als Handlanger des Gaddafi-Regimes abgestempelt und als „Freiwild“ behandelt werden.

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Libyens Berber kämpfen für die Anerkennung ihrer Rechte

Libyens Berber sind nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) maßgeblich an den Militäroffensiven auf die libysche Hauptstadt Tripolis beteiligt. Viele Berber sind nach 42 Jahren der Unterdrückung durch das Gaddafi-Regime dazu bereit, ein sehr hohes Risiko auf sich zu nehmen. Sie wollen erreichen, dass ihre Sprache und grundlegenden Menschenrechte endlich anerkannt werden.

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Deutschland und andere NATO-Länder sollen sich für demokratische Lösung der Kurdenfrage einsetzen

Nach den Parlamentswahlen in der Türkei am 12. Juni sollten Deutschland und andere NATO-Länder dafür Sorge tragen, dass endlich ein ernsthafter Dialog zwischen Vertretern der Kurden und der türkischen Regierung begonnen wird, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Denn die Glaubwürdigkeit des Bündnisses steht auf dem Spiel.

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Wahlkämpfer Westerwelle schadet Deutschlands Ruf im demokratischen Arabien

Außenminister Guido Westerwelle schadet nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit seiner wankelmütigen Libyen-Politik Deutschlands Ansehen in der Welt. Wer sich vor drei Wochen auf dem Tahrir-Platz in Kairo noch als Vorkämpfer der Demokratie-Bewegung in Arabien feiern lässt, hätte nun nicht aus wahltaktischen innenpolitischen Gründen als ihr Leichengräber auftreten dürfen.

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Öl-Sanktionen JETZT: Kein Öl aus Gaddafis blutigen Händen in Europa

Europa soll die Einfuhr libyschen Öls stoppen, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), nachdem Gaddafis Truppen ihre Kontrolle über die Ölindustrie seit Montag weiter ausgedehnt haben. Wer systematisch sein eigenes Volk zusammenschießen lässt, sollte kein Wirtschaftspartner für Europas Ölindustrie sein.

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Dramatischer Hilferuf von Berbern aus Libyen

Berber-Ureinwohner im Westen Libyens haben einen dramatischen Hilferuf an die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gerichtet. Dringend baten sie telefonisch um Hilfe, nachdem ihre Stadt Zouara am Montagmittag von Panzern Gaddafi-treuer Milizionäre zusammengeschossen und besetzt wurde. Die Berber fürchten Repressalien von Gaddafis Kämpfern.

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