Westerwelle soll Veto gegen Flugverbotszone zurücknehmen!
Bundesaußenminister Guido Westerwelle soll am Dienstag offen legen, ob Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi Kommunikationstechnologie und Rüstungsgüter aus Deutschland bei der blutigen Niederschlagung der jungen Demokratiebewegung in seinem Land nutzt.
Libyens dunkelhäutige Bewohner aus afrikanischen Staaten südlich der Sahara sind schon heute die Verlierer der libyschen Revolution. Seit Gerüchten über den Einsatz afrikanischer Söldner für Gaddafi müssen afrikanische Migranten in Libyen noch mehr um ihr Leben bangen.
Kein Geld für Libyens Zentralbank! Öl-Konzerne sollen auf Sperrkonto einzahlen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine massive Verschärfung der Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime gefordert. Der Weltsicherheitsrat und die Europäische Union (EU) müssen ihre Finanzsanktionen drastisch ausweiten, wenn sie das Gaddafi-Regime spürbar treffen wollen.
Pakistan, Ägypten, Libyen, Tunesien: Minderheiten in der islamischen Welt wollen gleiche Rechte
Minderheiten in der islamischen Welt wollen vor allem gleiche Rechte wie die Mehrheitsbevölkerung und nicht nur bessere Sicherheitsvorkehrungen vor möglichen Übergriffen radikal-islamischer Kräfte.
Gaddafi lässt Kreuzfahrtschiff in Frankreich bauen – Sarkozy vermittelte Großprojekt
Als „opportunistisch und unglaubwürdig“ kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Frankreichs Libyen-Politik. Heute gibt sich Staatspräsident Nicolas Sarkozy als glühender Anwalt der libyschen Oppositionsbewegung, lässt als erster Staatschef Europas die diplomatischen Beziehungen zu Libyen einfrieren und fordert einen EU-Sondergipfel.
Tuareg fordern mehr Rechte und Mitsprache bei Öl- und Erdgasförderung
Libyens Tuareg fordern ein Ende ihrer Diskriminierung und mehr Mitsprache bei der Öl- und Erdgasförderung auf ihrem Land. Nicht nur die ethnischen Gruppen im Osten des Landes, sondern auch die im äußersten Süden Libyens lebenden Tuareg haben sich dem Aufstand gegen Gaddafi angeschlossen.
Deutschland soll schwer verwundete Demonstranten aus Libyen aufnehmen
Deutschland soll schwer verwundete Demonstranten aus Libyen aufnehmen. Das fordert der Gründer der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Europäischen Union vorgeworfen, in der Libyen-Krise zu versagen. Europa gebärdet sich als Papiertiger, der nur zetert, statt zu handeln.
Libysche Regierung lügt – Verfolgte afrikanische Toubou kämpfen nicht für Gaddafi
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der libyschen Regierung vor, in der Diskussion um den Einsatz von Söldnern bewusst zu lügen, um den Verdacht zu entkräften, dass ausländische Sicherheitskräfte zur Zerschlagung der Protestbewegung angeheuert wurden. Entgegen der Darstellung der Regierung Libyens handelt es sich bei den dunkelhäutigen Sicherheitskräften, die in den vergangenen Tagen verstärkt gegen Demonstranten eingesetzt wurden, nicht um schwarzafrikanische Toubou aus dem eigenen Land.