Vereinte Nationen sollen Gaddafi-Regime mit Internationalem Strafgerichtshof drohen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Weltsicherheitsrat aufgefordert, Libyen mit der Einschaltung des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) zu drohen, wenn die Gewalt gegen Demonstranten nicht unverzüglich gestoppt wird.
Libyen soll vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen suspendiert werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die Suspendierung Libyens vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN). Es kann nicht angehen, dass Libyen von nächster Woche an im UN-Menschenrechtsrat in Genf wieder über die Lage der Menschenrechte in der Welt beraten wird, während Staatschef Muammar al-Gaddafi willkürlich Demonstranten zusammenschießen lässt.
Einschüchterung und Verhaftung von Berber-Ureinwohnern in Libyen
Mehr als ein Dutzend Aktivisten der Berber-Ureinwohner wurden seit Mitte Dezember 2010 in Libyen von Geheimpolizisten aufgesucht, verhört und bedroht. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen berichtete am Donnerstag, zwei junge Menschenrechtler, die für das marokkanische „Königliche Institut für masirische Kultur“ (IRCAM) einen Report über die Lage der Masiren (Berber) in Libyen schreiben sollten, wurden am 16. Dezember in ihrer Wohnung in Tripolis von Geheimpolizisten festgenommen.