Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und die Ilham Tohti Initiative appellieren an Bundesaußenministerin Annelena Baerbock, sich gegen die drohende Abschiebung des uigurischen Aktivisten Idris Hasan aus Marokko nach China einzusetzen.
Waffenstillstand in der Westsahara scheitert nach 29 Jahren
Menschenrechtsorganisation warnt vor Folgen eines Krieges in der Westsahara
Nordafrika droht weitere Destabilisierung
Europäische Union muss Friedensanstrengungen erhöhen
„Die Sahrauis in der Westsahara setzen große Hoffnung in den früheren Bundespräsidenten, damit sie nach 17 Jahren vergeblicher Bemühungen der MINURSO endlich in einer Volksabstimmung frei über ihre Zukunft entscheiden können, so wie es die Vereinten Nationen planen“. Bild: Carlos Capote via Flickr CC BY 2.0
Westsahara-Gespräche sind Feuertaufe für Bundespräsident a.D. Horst Köhler
Vor Beginn der heutigen Verhandlungen in Genf über die Zukunft der Westsahara unter dem Vorsitz des früheren Bundespräsidenten Horst Köhler hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert, dass Menschenrechte im Zentrum der Gespräche stehen müssen.
Die 17 Verurteilten kommen aus der Provinz Rif-Gebirge und sind Anhänger der masirischen Protestbewegung Hirak.
Bild: jbdodane via Flickr CC BY-NC 2.0
Marokko: Partnerschaftsabkommen hat Willkürjustiz nicht Einhalt geboten
Das Partnerschaftsabkommen zur Förderung von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie zwischen Marokko und Deutschland, das im Rahmen des „Compact with Africa“ am Dienstag in Berlin unterzeichnet wurde, hat der Willkürjustiz in dem Königreich nicht Einhalt geboten.
Die Anzahl von Flüchtenden aus Marokko wird steigen, da das marokkanische Königshaus die Repression gegen die Protestbewegung Hirak im Rif-Gebirge nicht beendet. Mehr als 400 Menschen aus dem Rif-Gebirge wurden wegen ihrer Kritik festgenommen. Bild: Tinghir/Marokko via Flickr CC BY-ND 2.0
Starke Zunahme von Flüchtenden aus Marokko in Spanien
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) rechnet damit, dass die Anzahl von Flüchtenden aus Marokko nach Spanien steigt, weil das marokkanische Königshaus die Repression gegen die Protestbewegung Hirak im Rif-Gebirge offenbar nicht beenden will.
Letzten Freitag wurden die Ergänzungen über ein Fischerei-Abkommen der EU-Kommission mit Marokko zum Abschluss gebracht. Es soll auf die Westsahara angewandt werden. Die EU beugt sich dem Druck
Marokkos. Bild: UN Photo/Evan Schneider via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Streit um Fischfang vor der Westsahara
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Europäischen Kommission vorgeworfen, mit einem neuen Fischerei-Abkommen mit Marokko das Völkerrecht zu missachten und die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zu ignorieren.
Bundesrat und Bundestag müssen dem Gesetzentwurf noch zustimmen. Die Einstufung der Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsstaaten scheiterte im vergangenen Jahr am Widerstand der Länder. Auch diesmal ist die Zustimmung des Bundesrats unsicher. Bild: CC0
Gesellschaft für bedrohte Völker widerspricht: Marokko ist kein sicheres Herkunftsland
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Beschluss der Bundesregierung, Marokko und andere Maghreb-Staaten zu sicheren Herkunftsländern zu erklären, scharf kritisiert.
Für die Sahrauis bedeutet es einen Sieg der Gerechtigkeit, dass der völkerrechtswidrigen Ausbeutung von Fischvorkommen vor der Küste der Westsahara ein Riegel vorgeschoben wird. Foto: European Commission DG Echo via Flickr
Europäischer Gerichtshof: Westsahara ist nicht Bestandteil Marokkos
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes begrüßt, der im Streit um die Gültigkeit des EU-Fischereiabkommens mit Marokko heute in einem Urteil bekräftigt hat, dass die Westsahara nicht Teil des Staatsterritoriums Marokkos ist.
Nur in wenigen Staaten gibt es wie in Marokko Zeichen der Hoffnung, dass Christen mehr Religionsfreiheit eingeräumt wird. In Marokko engagieren sich Christen gemeinsam mit Juden, Sufis und Bahai’i öffentlich für die Durchsetzung ihrer Rechte. Foto: theihno via Flickr
Christen zwischen Exodus und Hoffnung
Wenige Tage vor Weihnachten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einem Massenexodus von Christen aus dem Nahen Osten und aus anderen muslimischen Staaten gewarnt. So sei die Zahl der Christen im Irak und im Jemen bereits dramatisch zurückgegangen, berichtete die Menschenrechtsorganisation.