Russland schürt mit Rüstungsexporten Konflikte in Afrika
Anlässlich des bevorstehenden Russland-Besuchs der Vorsitzenden der Afrikanischen Union (AU) warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Zunahme russischer Rüstungsexporte in afrikanische Länder. Russlands Rüstungsexporte schüren schon heute Konflikte in Afrika.
„Schwarzer Tag für Menschenrechte“: Marokko wehrt Erweiterung des Mandats für Friedenstruppe in der Westsahara ab
Als schweren Rückschlag für die Menschenrechte in der Westsahara hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Scheitern der Bemühungen um eine Erweiterung des Mandats für die UN-Friedenstruppe MINURSO bezeichnet.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der deutschen Bundesregierung vor, mit dem geplanten Verkauf eines U-Boots an Marokko das Kräftegleichgewicht zwischen den verfeindeten Staaten Marokko und Algerien nachhaltig zu verändern und einen Rüstungswettlauf in der Konfliktregion Nordafrika zu schüren.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der deutschen Bundesregierung vorgeworfen, mit Waffenverkäufen den Rüstungswettlauf in der Konfliktregion Nordafrika zu schüren. Es ist unverantwortlich und verletzt Grundsätze deutscher Rüstungsexportpolitik, Waffensysteme in Staaten zu liefern, die von Bürgerkriegen erschüttert werden.
Entführung von Helfern gefährdet humanitäre Versorgung von Flüchtlingen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert dringend mehr Friedensinitiativen für die Westsahara. In der von Marokko völkerrechtswidrig besetzten Westsahara droht ein neuer Krieg, wenn die internationale Gemeinschaft nicht neue Initiativen zur Beruhigung der Lage entwickelt.
Ethnische Minderheiten leiden unter Antiterror-Kampf
Mehr als 200 Millionen Angehörige ethnischer Minderheiten in elf Staaten Afrikas und Asiens leiden unter den Folgen des Antiterror-Kampfes. Darauf weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des zehnten Jahrestages der Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon bei Washington D.C. hin.
Schwere Menschenrechtsverletzungen in der Westsahara
Mindestens 685 Menschen wurden im Jahr 2006 in der von Marokko völkerrechtswidrig besetzten Westsahara aus politischen Gründen inhaftiert. Bei der Niederschlagung von Protesten der Zivilbevölkerung gegen die marokkanische Herrschaft wurden mindestens 206 namentlich bekannte Personen im vergangenen Jahr verletzt.
In dieser Chronik der Menschenrechtsverletzungen sind nahezu alle Festgenommenen und Verletzten namentlich erfasst, unter Angabe des Ortes und Datums ihrer Verhaftung oder Verletzung.