Menschenrechtler fordern Freilassung von inhaftierten Sklaverei-Kritikern, die heute vor Gericht gestellt werden! Ihnen drohen lange Haftstrafen. Foto: Michaela Böttcher für GfbV
Mauretanien: Aktion in Berlin für die sofortige Freilassung von Sklavereikritikern
Zum Auftakt der Gerichtsverfahren gegen 13 inhaftierte Sklaverei-Kritiker in Mauretanien haben Menschenrechtler mit einer Protestaktion vor der Botschaft des Landes in Berlin die Freilassung der Angeklagten gefordert.
Den Festgenommenen drohen in dem voraussichtlich am 3. August beginnenden Gerichtsverfahren langjährige Haftstrafen. Sie werden beschuldigt, eine zum Teil gewalttätige Demonstration von Slumbewohnern gegen die Zwangsräumung ihres Wohnviertels mitorganisiert zu haben. Die Menschenrechtler weisen die Vorwürfe aber als haltlos zurück. Foto: GfbV
Aktion: Freiheit für 13 inhaftierte Sklaverei-Kritiker in Mauretanien!
Mahnwache vor der Botschaft Mauretaniens am Mittwoch, den 3. August 2016, um 11.30 Uhr, Kommandantenstraße 80 / Ecke Axel-Springer-Straße, 10117 Berlin (nahe U-Bahnhof Spittelmarkt)
Die GfbV setzt sich, zusammen mit ihrer Partnerorganisation IRA Mauritanie, schon seit Jahren gegen Sklaverei in Mauretanien ein. Foto: Michal Huniewicz via Flickr
Mauretanien: Wieder Menschenrechtler verhaftet
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Behörden Mauretaniens vorgeworfen, systematisch die Anti-Sklaverei-Organisation IRA-Mauritanie zu zerschlagen.
Brahim Bilal Ramdhane während eines Besuchs in Aachen im Juni 2012. Auf Einladung der GfbV nahm er dort an einer Veranstaltung im Rahmen des "Global Media Forums" der Deutschen Welle teil. Foto: Hanno Schedler/GfbV
Erneut Sklaverei-Gegner in Mauretanien festgenommen
Die mauretanischen Behörden verhafteten neun Mitglieder der Anti-Sklaverei-Organisation IRA-Mauritanie.
Balla Touré, Pressesprecher der Antisklavereiorganisation IRA, ist einer der sechs Kritiker, die festgenommen wurden. Foto: Alakhbar
Mauretanien geht erneut gegen Sklaverei-Kritiker vor
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die Freilassung von sechs Menschenrechtsverteidigern der Anti-Sklaverei-Organisation IRA, die in der vergangenen Woche in Mauretanien verhaftet wurden.
Biram Dah Abeid, Präsident der Initiative zur Wiederbelebung der Abschaffungsbewegung (der Sklaverei) IRA (Initiative pour la Résurgence du Mouvement Abolitionniste, IRA-Mauritanie), wurde 2013 mit dem Menschenrechtspreis der Vereinten Nationen ausgezeichnet. Foto: UN Photo/ Paulo Filgueiras
Mauretanien: Sklavereigegner freigelassen!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erreichte am Mittwoch eine gute Nachricht: Die mauretanischen Menschenrechtler Biram Dah Abeid und Brahim Bilal Ramdhane wurden nach 18 Monaten Haft auf Anordnung des Obersten Gerichtshofes am Dienstag freigelassen.
Träger des Weimarer Menschenrechtspreises am Karfreitag seit 500 Tagen in Haft
Seit 500 Tagen inhaftiert, bleiben der Träger des Weimarer Menschenrechtspreises 2011, der mauretanische Sklaverei-Kritiker Biram Dah Abeid und sein Stellvertreter Brahim Ramdhane standhaft: Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) haben sie sich nicht kompromittieren und zur Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit in dem nordwestafrikanischen Land drängen lassen.
Menschenrechtsreport Nr. 79: Sklaverei in Mauretanien
Mauretaniens Regierung hat am 6. März 2014 eine „Roadmap zur Bekämpfung der Folgen der Sklaverei“ veröffentlicht. Zwei Jahre nach der Verabschiedung der von der internationalen Staatengemeinschaft begrüßten Roadmap wird in diesem Report untersucht, inwieweit die geplanten Vorhaben tatsächlich auch erfolgreich umgesetzt wurden.