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Region: Mauretanien

Anti-Sklaverei-Aktivisten wegen Protesten vor Gericht (18.12.)
© Oxfam International/Flickr

Anti-Sklaverei-Aktivisten wegen Protesten vor Gericht (18.12.)

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Mauretaniens Regierung und Justiz vorgeworfen, unbequeme Menschenrechtler in unfairen Gerichtsverfahren abzuurteilen. Dem seit Mitte November 2014 inhaftierten Anti-Sklaverei-Aktivisten Biram Dah Abeid und sieben seiner Mitstreiter soll überraschend am heutigen Donnerstag der Prozess gemacht werden.

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Internationaler Tag zur Abschaffung der Sklaverei (2.12.)
© Oxfam International/Flickr

Internationaler Tag zur Abschaffung der Sklaverei (2.12.)

Zum Internationalen Tag für die Abschaffung der Sklaverei hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Ende der Willkür gegen Anti-Sklaverei-Aktivisten in Mauretanien gefordert. 17 inhaftierte Menschenrechtler – unter ihnen Biram Dah Abeid, Preisträger des Weimarer Menschenrechtspreises 2011 – müssen unverzüglich aus der Haft entlassen und ihre „Initiative zur Wiederbelebung der Abschaffung“ (IRA) muss endlich offiziell anerkannt, statt ständig in ihrer Arbeit behindert werden.

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UN-Menschenrechtspreisträger und zehn weitere Menschenrechtler in Mauretanien festgenommen
© GfbV

UN-Menschenrechtspreisträger und zehn weitere Menschenrechtler in Mauretanien festgenommen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die sofortige Freilassung von elf Menschenrechtlern, die am Dienstag in Mauretanien festgenommen wurden. Unter ihnen befindet sich auch der Träger des Menschenrechtspreises der Vereinten Nationen 2013 und des Weimarer Menschenrechtspreises 2011, der Anti-Sklaverei-Aktivist Biram Dah Abeid. Die Verhaftung der Bürgerrechtler ist ein schwerer Rückschlag im Kampf gegen Sklaverei in Mauretanien.

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Achtungserfolg für Sklaverei-Kritiker und Träger des Weimarer Menschenrechtspreises

Überraschend hat der Sklaverei-Kritiker und Träger des Weimarer Menschenrechtspreises, Biram Dah Abeid, bei den Präsidentschaftswahlen in Mauretanien am vergangenen Samstag die zweitmeisten Stimmen bekommen. „Dies ist ein wichtiger Achtungserfolg für Mauretaniens schärfsten Kritiker der Sklaverei“, erklärte der Afrikareferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Ulrich Delius, am Montag in Göttingen.

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Menschenrechtsreport Nr. 69: Sklaverei in Mauretanien

Sie können unseren Report hier herunterladen.

# Menschenrechtsreport# Reporte/Memoranden

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Mauretanien schafft speziellen Gerichtshof zur Ahndung von Sklaverei-Verbrechen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Aufbau eines speziellen Gerichtshofs in Mauretanien zur Ahndung von Sklaverei-Verbrechen begrüßt. Unter Vorsitz des Staatspräsidenten Mohamed Ould Abdel Aziz beschloss der „Höchste Rat für Rechtsfragen“ Mauretaniens an Silvester die Bildung des neuen Sondergerichts. Es ist ein wichtiges Signal, um die Straflosigkeit zu beenden und das gesetzliche Verbot der Sklaverei auch tatsächlich umzusetzen.

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Mauretanien soll Sklaverei-Gegner endlich als Menschenrechtler anerkennen
© GfbV

Mauretanien soll Sklaverei-Gegner endlich als Menschenrechtler anerkennen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierung Mauretaniens aufgefordert, die gegen die Sklaverei kämpfende Bewegung IRA (Initiative zur Wiederbelebung der Abschaffung der Sklaverei) endlich offiziell als Menschenrechtsorganisation anzuerkennen. Es ist absurd, dass der IRA-Vorsitzende Biram Dah Abeid mit dem Menschenrechtspreis der Vereinten Nationen im Dezember 2013 ausgezeichnet wurde, während man seiner Bewegung in seinem Heimatland Mauretanien noch immer die offizielle Anerkennung als Nichtregierungsorganisation verweigert.

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UN-Menschenrechtspreis für Sklaverei-Kritiker: „Tag der Hoffnung für alle Sklaven in Mauretanien!“
© GfbV

UN-Menschenrechtspreis für Sklaverei-Kritiker: „Tag der Hoffnung für alle Sklaven in Mauretanien!“

Als „großartigen Erfolg für die mutigen Sklaverei-Kritiker in Mauretanien“ feiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Entscheidung der Vereinten Nationen, dem mauretanischen Menschenrechtler Biram Dah Abeid den UN-Menschenrechtspreis 2013 zu verleihen.

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Mehr als 500.000 Flüchtlinge aus dem Norden von Mali können noch immer nicht zurückkehren

Neun Monate nach dem Beginn der französischen Militärintervention in Mali warten noch immer 510.000 Flüchtlinge auf mehr Sicherheit, um in ihre Heimatorte im Norden des Landes zurückkehren zu können. Auf das Schicksal dieser vergessenen Kriegsflüchtlinge machte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag aufmerksam. Noch ist nicht absehbar, wann Nord-Mali vor neuen Angriffen islamistischer Extremisten so sicher ist, dass für Rückkehrer dort keine Gefahr mehr besteht.

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