Über die anhaltende Sklaverei in Mauretanien spricht Abidine Ould-Merzough, Europa-Repräsentant der mauretanischen Anti-Sklaverei-Bewegung IRA (Initiative zur Wiederbelebung der Abschaffung der Sklaverei, Initiative pour la Résurgence du Mouvement Abolitionniste).
Träger des Weimarer Menschenrechtspreises erhält Menschenrechtspreis in Irland
Der Träger des Weimarer Menschenrechtspreises 2011, der mauretanische Menschenrechtler Biram Dah Abeid, wird heute in Dublin mit dem bedeutendsten Menschenrechtspreis Irlands ausgezeichnet. Die weltweit angesehene irische Menschenrechtsorganisation „Frontline“ würdigt damit sein Engagement für ein Ende der Sklaverei in dem nordwestafrikanischen Land.
Zurück in der Heimat: Diskriminierung von Schwarzafrikanern hört nicht auf
Aus bedrohte völker_pogrom 272, 4/2012Von Melanie Scheuenstuhl„Militärangehörige haben mich nach meinem Nachweis der Staatsangehörigkeit gefragt. Sie behaupteten, dass meine Dokumente gefälscht sei…
Erfolg für die Anti-Sklaverei-Bewegung: Träger des Weimarer Menschenrechtspreises kommt frei
Mit Erleichterung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Freilassung des mauretanischen Menschenrechtlers Biram Dah Abeid und sechs seiner Mitstreiter von der Anti-Sklaverei-Bewegung IRA (Initiative zur Wiederbelebung der Abschaffung der Sklaverei) reagiert. Die seit Ende April 2012 inhaftierten Menschenrechtler wurden am Montagabend auf Anweisung des Ermittlungsrichters provisorisch auf freien Fuß gesetzt.
Statt adäquater medizinischer Behandlung Beruhigungsmittel – Inhaftierter mauretanischer Sklavereikritiker und Träger des Weimarer Menschenrechtspreises lebensbedrohlich erkrankt
Nach einem Hilferuf aus Mauretanien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag dringend an Bundesaußenminister Guido Westerwelle appelliert, sich bei der mauretanischen Regierung für die Freilassung des inhaftierten Anti-Sklaverei-Aktivisten Biram Dah Abeid einzusetzen.
Inhaftierter mauretanischer Sklavereikritiker und Träger des Weimarer Menschenrechtspreises lebensbedrohlich erkrankt – Westerwelle soll sich für Freilassung einsetzen
Nach einem Hilferuf aus Mauretanien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag dringend an Bundesaußenminister Guido Westerwelle appelliert, sich bei der mauretanischen Regierung für die Freilassung des in Haft lebensbedrohlich erkrankten Anti-Sklaverei-Aktivisten Biram Dah Abeid einzusetzen.
Anlässlich des Internationalen Tags zur Abschaffung des Sklavenhandels (23.8.) wirft die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Mauretanien vor, willkürlich Sklavereikritiker mundtot zu machen und so zum Fortbestehen der Sklaverei im eigenen Land beizutragen.
Sklaverei-Kritiker wegen „Gefährdung der Staatssicherheit“ angeklagt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft den Gerichten Mauretaniens vor, Sklaverei-Kritiker mundtot zu machen und willkürlich zu kriminalisieren. Es ist politische Gesinnungsjustiz und eine Pervertierung des Rechts, wenn Menschenrechtler vor Mauretaniens Gerichten förmlich als Terroristen angeklagt werden.
Menschenrechtler werden verhaftet nach demonstrativer Verbrennung muslimischer Schriften
In Mauretanien sind der Sklaverei-Kritiker Biram Dah Abeid und vier Unterstützer seiner Menschenrechtsorganisation IRA verhaftet worden, nachdem sie Schriften muslimischer Gelehrter verbrannt hatten, die die Sklaverei rechtfertigen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) forderte am Montag die Freilassung der Menschenrechtler, die sich mit ihrem Protest nur gegen die Förderung der Sklaverei durch muslimische Gelehrte wandten.