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Region: Nigeria

Neun Monate Antiterror-Kampf schaffen nicht mehr Sicherheit – 51 Muslime sterben bei Terrorangriff von Islamisten

Neun Monate nach der Verhängung des Ausnahmezustandes in drei Bundesstaaten im Norden Nigerias hat der Antiterror-Kampf von Armee und Polizei nicht mehr Sicherheit für die Zivilbevölkerung geschaffen. Mehr als 1.500 Menschen sind seit der Ausrufung des Ausnahmezustandes in Borno, Adamawa und Yobe am 14. Mai 2013 dem Terror der radikal-islamischen Boko-Haram-Sekte zum Opfer gefallen.

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Menschenrechtler warnen vor Mammut-Aufgabe – Exodus von Muslimen erschwert Versöhnung

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Appell von Außenminister Frank-Walter Steinmeier an die EU-Staaten begrüßt, Frankreichs Friedensmission in der Zentralafrikanischen Republik zu unterstützen. „Die internationalen Friedenstruppen stehen bei ihrem Einsatz aber vor einer Mammut-Aufgabe“, warnte die Menschenrechtsorganisation.

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Bundeskanzlerin soll sich mehr für bedrängte Christen einsetzen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zum Weihnachtsfest an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich mehr für bedrängte Christen in aller Welt einzusetzen. So sollte Deutschland mehr Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Es sei zwar erfreulich, dass Deutschland sich bereit erklärt habe, 10.000 Syrien-Flüchtlinge aufzunehmen. Doch dies sei nicht ausreichend angesichts der Verfolgung und Not in Syrien. Christen seien dort besonders bedroht, da sie zwischen den Fronten der Bürgerkriegsparteien stünden.

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Boko Haram terrorisiert Zivilbevölkerung: 89 Tote und 27 Verschleppte innerhalb von zwei Wochen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtet über anhaltende Terrorüberfälle der islamistischen Boko-Haram-Sekte in Nord-Nigeria. Bei Überfällen auf Dörfer und Reisende wurden im Bundesstaat Borno in den vergangenen zwei Wochen 89 Menschen getötet und 27 Personen entführt. Mehrere hundert Wohnhäuser und Geschäfte wurden zerstört. Trotz massiver Vergeltungsschläge gegen Camps von Boko Haram gelingt es der nigerianischen Armee nicht, den Schutz der Zivilbevölkerung vor neuen Übergriffen sicherzustellen.

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Nigeria: Ureinwohner protestieren gegen Verkauf von Öl-Feldern – „Rückzug der Ölkonzerne ist kalkulierter Schachzug auf dem Rücken der indigenen Völker“

Ureinwohner im Nigerdelta Nigerias haben mit der Besetzung von Ölfeldern der nigerianischen Shell Petroleum Development Company (SPDC) gedroht, sollte das Unternehmen ein Ölfeld im Bundesstaat Delta wie geplant verkaufen. In einem an den Gouverneur des Bundesstaates Delta gerichteten Schreiben forderten die indigenen Gemeinschaften der Olota, Esanma und Gbaregolor am Dienstag von Shell, die Verantwortung für das Öl-Feld und den Schutz der Umwelt weiterhin zu übernehmen und eine entsprechende Vereinbarung zu unterzeichnen.

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Erneut sterben 18 Dorfbewohner bei Terrorüberfall von Boko Haram

Terrorüberfällen der islamistischen Boko-Haram-Sekte sind seit Mai 2013 in Nord-Nigeria 1.100 Menschen zum Opfer gefallen, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Göttingen. Der 52. und jüngste Angriff ereignete sich am Dienstag im Bundesstaat Borno, als Bewaffnete das Dorf Goniri stürmten, 18 Dorfbewohner töteten und zwölf Menschen verletzten.

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Zum Unabhängigkeitstag Nigerias (1.10.) drohen neue Terrorangriffe muslimischer Extremisten

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) befürchtet, dass die Terrorattacken der islamistischen Boko-Haram-Sekte in Nigeria zum Unabhängigkeitstag des Landes am Dienstag auf einen traurigen Höhepunkt zusteuern. Allein in den vergangenen fünf Tagen wurden nach GfbV-Angaben im Norden Nigerias 87 Menschen getötet. Seit Mai 2013 verübten radikale Islamisten in den Bundesstaaten Yobe, Borno und Adamawa 44 Terroranschläge, denen insgesamt mindestens 982 Menschen zum Opfer gefallen sind.

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Pastor und seine zwei Kinder in seiner Kirche von muslimischen Extremisten erschossen

Der Terror der islamistischen Boko-Haram-Sekte im Norden Nigerias reißt nicht ab. Am Donnerstagvormittag wurden in dem Ort Dorawa im Bundesstaat Yobe ein Pastor und seine beiden Kinder in seiner Kirche von mutmaßlichen Boko-Haram-Kämpfern erschossen, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Göttingen.

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Nigeria: Mehr als 770 Menschen fielen seit Mai 2013 dem Terror von Islamisten zum Opfer

Mindestens 777 Menschen sind seit Mai 2013 bei 36 Terrorangriffen im Norden Nigerias von Anhängern der islamistischen Boko-Haram-Sekte getötet worden. Diese erschreckende Bilanz zog die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Göttingen. Im Mai 2013 hatte die nigerianische Regierung in den nördlichen Bundesstaaten Borno, Yobe und Adamawa wegen der islamistischen Gewalt den Ausnahmezustand verhängt.

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