—- Göttingen, den 23. Juli 2020 — Nach der Ermordung von humanitären Helfern in Nigeria hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer deutlichen Verschärfung der Hungerkatastrophe i…
Nigerias demoralisierte Armee:
• Versagen beim Schutz der Bevölkerung Nordnigerias
• Generalmajor, der Defizite kritisierte, vor Kriegsgericht
• 356 Soldaten baten im Juli wegen der schlechten Moral gemeinsam um ihre Entlassung
Islamisten töten mehr als 140 Menschen in Nigeria:
• Islamisten missbrauchen ihre Religion für Verbrechen gegen die Menschlichkeit
• 81 Tote im Nomadendorf Faduma Kolomdi, mindestens 60 Tote bei weiteren Übergriffen
• Rund 1,8 Millionen Binnenflüchtlinge im Norden Nigerias, viele in beengten Lagern
Die Regierung des Kamerun hatte im Januar 2020 angekündigt, 1.000 weitere Sicherheitskräfte in die Unruheregionen zu verlegen, um das bewaffnete Aufbegehren anglophoner Bewegungen gewaltsam niederzuschlagen. Bild: alvise forcellini via Flickr (CC BY-NC 2.0)
Bürgerkrieg in Kamerun eskaliert
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Eskalation des Bürgerkrieges in Kamerun und fordert wirksameren Schutz der Zivilbevölkerung. In den letzten sechs Tagen seien mindestens 35 Angehörige der Zivilbevölkerung bei Angriffen auf Dörfer gewaltsam zu Tode gekommen, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Montag in Göttingen.
Nach dem gewaltsamen Tod von 66 Menschen bei einem Massaker hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Nigerias Staatspräsident Muhammadu Buhari Versagen beim Schutz der Zivilbevölkerung gegen Gewalt bewaffneter Nomaden vorgeworfen. Bild: pjotter05 via Flickr CC BY 2.0.
Nigeria: 66 Menschen werden bei Überfall von Nomaden getötet
Nach dem gewaltsamen Tod von 66 Menschen bei einem Massaker hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Nigerias Staatspräsident Muhammadu Buhari Versagen beim Schutz der Zivilbevölkerung gegen Gewalt bewaffneter Nomaden vorgeworfen.
Seit Monaten rufen kämpfende Bewegungen, die für einen unabhängigen anglophonen Staat Ambazonien eintreten, zu einem Boykott der Schulen in Kamerun auf.
Bild: Alberto Vaccaro via Flickr CC BY 2.0
Kamerun: Entführung von Schülern als Verbrechen gegen Menschlichkeit verurteilt
Seit Monaten rufen kämpfende Bewegungen, die für einen unabhängigen anglophonen Staat Ambazonien eintreten, zu einem Boykott der Schulen in Kamerun auf. Sie werfen der Regierung vor, die englischsprachige Bevölkerung bei der Ausbildung im Schulsystem zu benachteiligen. Für die Unabhängigkeit kämpfende Gruppen haben immer wieder Schulen angegriffen.
In Nigeria leben rund drei Millionen Schiiten, der Großteil der Muslime sind Sunniten. Rund 50 Prozent der 185 Millionen Bewohner des Landes sind Muslime.
Bild: Jbdodane via Flickr CC BY-NC 2.0
Nigeria: 49 Schiiten sterben bei Übergriffen der Armee
Nach dem gewaltsamen Tod von 49 Schiiten in Nigeria hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Eskalation der Gewalt in den Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und der schiitischen Islamischen Bewegung in Nigeria (IMN) gewarnt.
Staatspräsident Buhari hatte nach seiner Wahl im Jahr 2015 mehrfach versprochen, den Kampf gegen Boko Haram zur obersten Priorität seiner Regierung zu erklären und die Terrorgruppe innerhalb kürzester Zeit zu zerschlagen.
Bild: Heinrich-Böll-Stiftung via Flickr CC BY-SA 2.0
Boko Haram tötet in Nigeria 12 Bauern mit Macheten
Boko-Haram-Kämpfer hatten das Dorf Kuwa-Yangewa nahe der Provinzhauptstadt Maiduguri am Samstagmorgen überfallen und Bäuerinnen und Bauern bei der Feldarbeit gestellt.
Viele christliche Dorfbewohner werfen den Behörden und der nigerianischen Bundesregierung unter Führung des Staatspräsidenten Muhammadu Buhari vor, zu nachsichtig gegenüber der Gewalt zu sein. Bild: UN Photo/Amanda Voisard via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Fulani-Konflikt schürt Gewalt in Nigeria
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat einen besseren Schutz christlicher Bauern vor Überfällen bewaffneter Viehhirten in Nigeria gefordert.