Die nigerianische Regierung um Muhamadu Buhari soll sich für eine Lösung der Fulani-Krise einsetzen, um die christliche Minderheit im Land zu schützen. Bild: UN Photo/Amanda Voisard via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Merkel soll sich in Nigeria für mehr Schutz von Christen einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich in Nigeria für einen besseren Schutz bedrängter Christen vor Übergriffen muslimischer Fulani-Nomaden einzusetzen.
Mit allen Mitteln wollen die nigerianischen Sicherheitskräfte öffentliche Proteste am 51. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung Biafras verhindern. Bild: David Holt via Flickr CC BY 2.0
Warnung vor Unruhen und Menschenrechtsverletzungen am Biafra-Gedenktag in Nigeria
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor neuen Unruhen und Menschenrechtsverletzungen im Südosten Nigerias am Biafra-Gedenktag, dem kommenden Mittwoch.
Mit Stöcken bewaffnet zogen die Soldaten von Biafra in den Krieg. Foto: Tilman Zülch
Nie wieder Biafra
Etwa 50 Jahre sind seit dem Völkermord in Biafra vergangen. 50 Jahre, in denen Nigeria es versäumte, das Unrecht aufzuarbeiten und Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen.
Auch Prominente wie z.B Michele Obama setzen sich für die Mädchen ein. Millionen Menschen engagierten sich unter dem Motto „Bring back our girls“ für ihre Freiheit. Foto: Xavier J. Peg via Flickr
Nigeria: Verschleppte dürfen nicht vergessen werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Nigerias Regierung aufgefordert, sich engagierter für die Freilassung von 112 Schülerinnen einzusetzen, die vor vier Jahren in Chibok von der radikal-islamischen Terrorgruppe Boko Haram verschleppt wurden.
Nigerias Staatspräsident Muhammadu Buhari wirbt trotz eines blutigen Osterfestes öffentlich für eine Amnestie von Boko-Haram-Kämpfern.
Foto: Amanda Voisard
Nigeria: Menschenrechtler verurteilen Amnestie-Angebot an islamistische Gewalttäter
Nach neuem blutigen Terror von Boko Haram an Ostern in Nigeria hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Amnestie-Pläne der nigerianischen Regierung für die islamistischen Gewalttäter verurteilt.
Dringend muss Muhammadu Buhari, mehr tun, um die Freilassung zu erreichen. Doch eine Amnestie – wie sie Boko-Haram-Kämpfern angeboten wurde – darf es nicht sein. Foto: UN Photo/Amanda Voisard via Flickr
Wegen ihres Glaubens verschleppt – Nigerianische Christin darf nicht vergessen werden
Zu Ostern hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an das Schicksal der in Nigeria von der radikal islamischen Terrorgruppe Boko Haram entführten christlichen Schülerin Leah Sharibu erinnert und mehr Anstrengungen für ihre Freilassung gefordert.
Buhari muss sich im Jahr 2019 um seine Wiederwahl bemühen. Die schnelle Befreiung der Chibok-Mädchen war eines seiner größten Wahlversprechen, das er auch nach drei Jahren noch nicht eingelöst hat. Foto: Cia Pak via UN Photo
Wieder Schülerinnen in Nigeria verschleppt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die nigerianische Regierung dazu aufgefordert, endlich zweifelsfrei die Identität und den Verbleib aller Schülerinnen zu klären, die am vergangenen Montag aus ihrer Schule in Dapchi im Bundesstaat Yobe von Boko-Haram-Terroristen entführt wurden.
50 Jahre nach dem Beginn des Völkermords in Biafra haben Nigerias Armee und Staatsführung nichts gelernt aus den Fehlern der Vergangenheit. Wie damals setzen sie auch heute wieder auf brachiale Gewalt, um Biafra-Aktivisten einzuschüchtern und zu kriminalisieren. Foto: David Holt
Verbot schürt Gewalt und Auseinandersetzungen – Nigerias Demokratie auf Abwegen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat das Verbot der Biafra-Bewegung Indigenous People of Biafra (IPOB) in Nigeria kritisiert und vor neuer Gewalt im Südosten des Landes gewarnt.
Vor zehn Jahren wurde die UN Declaration on the Rights of Indigenous Peoples (UNDRIP) von der UN-Vollversammlung verabschiedet. Aber viele der darin beschrieben Rechte stehen für indigene Gemeinschaften bis heute nur auf dem Papier. Foto: Eliane Fernandes Ferreira
Memorandum: 10 Jahre UN-Deklaration zu den Rechten indigener Völker (UNDRIP)
Zehn Jahre nach der Verabschiedung der Deklaration zieht die Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker eine kritische Bilanz