Es wurden seit Juli 2017 mindestens 327 Menschen im Nordosten Nigerias im Boko-Haram-Konflikt getötet. Foto: European Commission DG ECHO via Flickr
Nigeria: Seit Juli 2017 mehr als 320 Zivilisten getötet
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt davor, die radikal-islamistische Gruppe Boko Haram in Nigeria zu unterschätzen und vorschnell ihre Zerschlagung zu verkünden.
Pro-Biafra-Organisationen wird das durch die nigerianische Verfassung garantierte Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit systematisch verweigert. Demonstrationen, wie hier in London im Jahr 2015, werden niedergeschlagen. Foto: David Holt via Flickr
Vor 50 Jahren begann der Völkermord in Biafra (30.5.): In Nigeria nimmt Gewalt wieder zu
Fünfzig Jahre nach dem Beginn des Völkermords in Biafra warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer erneuten Eskalation der Gewalt im Südosten Nigerias.
Protest von Exil-Biafranern in Schweden. Foto von Sigfrid Lundberg via Flickr
Menschenrechtsreport Nr. 82: 50 Jahre nach dem Völkermord in Biafra
50 Jahre nach Beginn des Völkermords in Biafra nehmen Spannungen und Gewalt im Südosten Nigerias erneut zu. Schwere Menschenrechtsverletzungen an Biafranern und die massive Zunahme von Übergriffen von Fulani-Nomaden schaffen dort ein Klima der Gewalt und drohen, die Region in einen Bürgerkrieg zu stürzen.
Drei Jahre nach der Entführung der Chibok-Mädchen: Nigeria muss mehr für die Freilassung der Entführten tun. Foto: Michael Fleshman via Flickr
3. Jahrestag der Verschleppung der Chibok-Mädchen (14.4.) – Nigeria soll mehr für Freilassung der Entführten tun
Zum dritten Jahrestag der Entführung der Chibok-Schülerinnen in Nigeria hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Anstrengungen für die Freilassung der Verschleppten gefordert.
Nigerias Nordosten braucht nicht nur dringend mehr humanitäre Hilfe, sondern dem Schutz der Zivilbevölkerung muss im Antiterror-Kampf mehr Vorrang eingeräumt werden. Foto: Immanuel Afolabi via Flickr
Nigeria: Acht Tote bei Terroranschlag von Boko Haram
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat davor gewarnt, vorschnell den Kampf gegen die Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria und seinen Nachbarländern für beendet zu erklären.
Die Zahl der zivilen Opfer bei Luftangriffen von Nigerias Armee auf noch immer bewohnte Dörfer und mutmaßliche Stellungen von Boko Haram gilt als die große Dunkelziffer im Antiterror-Kampf Nigerias, Foto: European Union/ECHO/Isabel Coello via Flickr
Nigeria: Mehr Tote bei Bombardierung von Flüchtlingslager
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine unabhängige und transparente Untersuchung des versehentlichen Bombardements eines Flüchtlingslagers in Nigeria gefordert, nachdem immer neue und erschreckendere Opferzahlen des Luftangriffs bekannt wurden.
Zehntausende fliehen vor Gewalt und Repression aus dem Horn von Afrika.Wir warnen: „Wer Menschenrechtsverletzungen ignoriert oder kleinredet, darf sich nicht wundern, wenn immer mehr Flüchtlinge aus dem Horn von Afrika in Europa Schutz suchen!" Foto: EU/ECHO/Malini Morzaria via flickr
EU berät in Brüssel über Migration und Flucht aus Afrika (15.12.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Europäischen Union (EU) vorgeworfen, in ihren Partnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten Menschenrechte und Fluchtursachen zu ignorieren.
Die Vereinten Nationen warnen davor, dass bis zu 5,2 Millionen Menschen in den kommenden Monaten unter Mangelernährung und Hunger leiden könnten. Vor allem auch Menschen, die vor dem Terror Boko Harams fliehen mussten, sind auf Hilfe angewiesen. Foto: EU/ECHO/Isabel Coello via flickr
Nigeria: Unterschlagene Gelder für Hungerhilfe nutzen! Humanitäre Krise nicht verharmlosen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Nigerias Regierung vorgeworfen, die humanitäre Krise im Nordosten des Landes zu verharmlosen und internationale Hilfsorganisationen zu verunglimpfen.
Es fehlen vor allem Nahrungsmittel. Allein in Nigerias Bundesstaat Borno benötigen mindestens 4,4 Millionen Menschen dringend humanitäre Hilfe. Foto: EC/ECHO/Anouk Delafortrie via Flickr
Nigeria: Arabische Welt darf die Leiden der Opfer des Terrors von Boko Haram nicht länger ignorieren
Die arabische Welt darf die Leiden der Opfer der islamistischen Terrororganisation Boko Haram in Nigeria nicht länger ignorieren, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) angesichts der drohenden Hungerkatastrophe im Nordosten des Landes.