Pakistan: Hintermänner von Attentaten auf Kirchen verhaftet
Mit Erleichterung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Verhaftung von fünf mutmaßlichen Drahtziehern von zwei Selbstmordanschlägen auf Kirchen in Pakistan reagiert.
Religiöse Minderheiten in Pakistan müssen besser geschützt werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat einen wirksameren Schutz religiöser Minderheiten in Pakistan gefordert. Angehörige religiöser Minderheiten sind die Hauptopfer des politisch motivierten Extremismus in Pakistan. Ob schiitische Hazara oder Ismailiten, Ahmadiyyahs, Sikhs, Christen oder Hindu – In Pakistan ist es lebensgefährlich, sich als Angehöriger einer religiösen Minderheit zu seinem Glauben zu bekennen.
Blasphemie-Gesetze in Pakistan sind schwerer Verstoß gegen Glaubensfreiheit – Morde an Kritikern bleiben ungesühnt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Blasphemie-Vorschriften in Pakistans Strafgesetzbuch als schweren Verstoß gegen die Glaubensfreiheit bezeichnet. Nachdrücklich kritisierte die Menschenrechtsorganisation, dass selbst eine öffentliche Diskussion der Blasphemie-Gesetze für Kritiker lebensgefährlich ist und Morde an Blasphemie-Gegnern ungesühnt bleiben wie der Mord an dem Menschenrechtsanwalt Rashid Rehman vor einem Jahr. Auch die Morde an Blasphemie-Kritikern im April 2015 und September 2014 sind bislang ungeklärt.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich bei ihrer Begegnung mit Pakistans Ministerpräsident Nawaz Sharif am Dienstag für einen besseren Schutz von Christen und anderen religiösen Minderheiten sowie für eine Abschaffung der Blasphemie-Paragraphen in dem südasiatischen Land einzusetzen. Nach der Ermordung eines unter Blasphemie-Verdachts stehenden christlichen Ehepaars in Pakistan und der Bestätigung des Todesurteils gegen die Katholikin Asia Bibi darf es in dem geplanten Gespräch mit Sharif nicht nur um Sicherheitspolitik gehen.
Pakistan: Wenn christlicher Glaube ein Verbrechen ist
Nach der Ermordung eines unter Blasphemie-Verdacht stehenden christlichen Ehepaars in Pakistan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Abschaffung der Blasphemie-Gesetze in dem südasiatischen Staat gefordert.
Blasphemie-Vorwürfe in Pakistan haben massiv zugenommen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtet über eine massive Zunahme von Blasphemie-Vorwürfen in Pakistan gegen Christen, Ahmadiyyah-Muslime, Hindu und gemäßigte Muslime. Niemals zuvor hat es so viele Blasphemie-Verfahren vor der Justiz oder Angriffe wegen vermeintlicher Gotteslästerung auf Angehörige religiöser Minderheiten in Pakistan gegeben.
Nach dem Mord an einem Menschenrechtsanwalt in Pakistan am Mittwochabend hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die sofortige Abschaffung der Blasphemie-Bestimmungen in dem südasiatischen Land gefordert. Die Blasphemie-Paragraphen schüren Willkür und Gewalt und werden systematisch missbraucht, um die Glaubensfreiheit religiöser Minderheiten einzuschränken.
Europas Waffenexport-Kodex als „wirkungslos“ kritisiert: Rüstungslieferungen auch in Krisengebiete boomen
Der Europäische Rüstungsexport-Kodex, der Lieferungen militärischer Güter an autoritäre Regime verhindern oder zumindest beschränken soll, ist nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen „offensichtlich wirkungslos“.
Bundeskanzlerin soll sich mehr für bedrängte Christen einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zum Weihnachtsfest an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich mehr für bedrängte Christen in aller Welt einzusetzen. So sollte Deutschland mehr Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Es sei zwar erfreulich, dass Deutschland sich bereit erklärt habe, 10.000 Syrien-Flüchtlinge aufzunehmen. Doch dies sei nicht ausreichend angesichts der Verfolgung und Not in Syrien. Christen seien dort besonders bedroht, da sie zwischen den Fronten der Bürgerkriegsparteien stünden.