Pakistan muss religiöse Minderheit besser schützen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Pakistan aufgefordert, die religiöse und ethnische Minderheit der schiitischen Hazara vor Terrorangriffen sunnitischer Extremisten besser zu schützen. Das Jahr 2013 droht für die schiitischen Hazara in Pakistan noch blutiger zu werden als das schlimme Jahr 2012, in dem rund 400 Angehörige der Minderheit politischer Gewalt zum Opfer fielen.
Vergessener Konflikt in Belutschistan – Eskalation der Gewalt fordert immer mehr Todesopfer
Nach der Explosion einer Autobombe, bei der heute mindestens elf Menschen in Pakistans Unruheprovinz Belutschistan getötet wurden, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Anstrengungen für eine politische Lösung des Belutschistan-Konflikts.
Pakistan muss Blasphemie-Bestimmungen endlich abschaffen – Staatlich geförderter Terror gegen Andersgläubige muss enden!
Mit Erleichterung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Einstellung des Blasphemie-Verfahrens gegen die 14jährige Christin Rimsha Masih in Pakistan aufgenommen. Doch so absurd das Verfahren und die konstruierten Vorwürfe gegen das geistig behinderte Mädchen waren, sie sind nur die Spitze eines Eisbergs.
Ethnische Minderheiten leiden unter Antiterror-Kampf
Mehr als 200 Millionen Angehörige ethnischer Minderheiten in elf Staaten Afrikas und Asiens leiden unter den Folgen des Antiterror-Kampfes. Darauf weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des zehnten Jahrestages der Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon bei Washington D.C. hin.
Abschiebung von fünf Uiguren nach China verletzt Menschenrechte
Schwere Vorwürfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch gegen Pakistan erhoben. Pakistanische Behörden haben fünf Uiguren nach China abgeschoben und damit billigend in Kauf genommen, dass die Flüchtlinge in der Volksrepublik zu jahrelanger Haft oder sogar zum Tod verurteilt werden.
Kein Schutz für verfolgte Uiguren in Asien – China soll Schicksal Abgeschobener klären
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Nachbarländern Chinas vorgeworfen, uigurischen Flüchtlingen aus der Volksrepublik systematisch Schutz zu verweigern. Mindestens 18 uigurische Flüchtlinge wurden seit Ende Mai 2011 aus Pakistan, Thailand, Malaysia und Kasachstan nach China abgeschoben, obwohl für sie dort ernste Gefahr für Leib und Leben herrscht.
Pakistan, Ägypten, Libyen, Tunesien: Minderheiten in der islamischen Welt wollen gleiche Rechte
Minderheiten in der islamischen Welt wollen vor allem gleiche Rechte wie die Mehrheitsbevölkerung und nicht nur bessere Sicherheitsvorkehrungen vor möglichen Übergriffen radikal-islamischer Kräfte.