Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) veranstaltet gemeinsam mit der Klima-Allianz Deutschland, der Deutschen Klimastiftung und der Kindernothilfe sowie ihren Partnerorganisationen das Side Event „Climate Justice – The Global Perspective“ im Deutschen Pavillon bei der diesjährigen COP in Glasgow.
Illegaler Straßenbau an der brasilianisch-peruanischen Grenze:
• Indigene Sawawo und Ashaninka dokumentieren den Straßenbau seit einem Jahr
• Private Holzfirmen und Drogenschmuggler bauen und nutzen die Straße
• Dossier der Sawawo und Ashaninka im Anhang
Covid-19 bei kürzlich kontaktiertem Volk in Peru:
• Sechs Indigene vom Volk der Nahua kurz nach erstem Kontakt seit langem infiziert
• Kontakt zu isoliert lebenden während der Pandemie ist besonders gefährlich für sie
• Eindringlinge bringen immer wieder Gewalt und Krankheiten mit
Andenken an Ashaninka-Menschenrechtsaktivisten Edwin Chota. Headerbild: Poster Boy via Flickr CC BY-2.0
Morde an indigenen Menschenrechtlern in Peru werden erstmals strafrechtlich aufgearbeitet
Als „bedeutenden Schritt im Kampf gegen Straflosigkeit im Regenwald“ bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Ankündigung von Perus Staatsanwaltschaft, wegen der Tötung von vier …
Seit fast zwei Wochen brennt der Amazonas. Nach Angaben des Brasilianischen Instituts für Satellitenforschung INPE sind 36 indigene Schutzgebiete von den Bränden betroffen. Bild: via Twitter
Amazonas in Flammen
Seit fast zwei Wochen brennt der Amazonas. Nach Angaben des Brasilianischen Instituts für Satellitenforschung INPE sind 36 indigene Schutzgebiete von den Bränden betroffen. „Hunderte indigene Gemeinschaften müssen gerade mit ansehen, wie ihr Lebensraum verbrennt“, erklärt Regina Sonk, Referentin für indigene Völker bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „Wie es für sie weitergeht, ist völlig unklar. Neben der Umweltkatastrophe ist das humanitäre Desaster vorprogrammiert.“
Vom 23. November bis 10. Dezember 2015 war GfbV-Brasilien-Koordinatorin Eliane Fernandes Ferreira gemeinsam mit den zwei Asháninka-Anführer aus Peru Jiribati Diquez Rios und Marishori Pascual und Luiz Puwe Puyanawa, einem Puyanwa-Anführer aus Brasilien beim UN-Weltklimagipfel in Paris (COP 21).
Ashaninka aus Brasilien und Peru schließen sich zusammen
GfbV-Indigenen-Referentin Yvonne Bangert über den Ashaninka Benki Piãko aus der brasilianischen Acre-Region und seine Bemühungen um einen Zusammenschluss der Ashaninka in Brasilien und Peru.
Indigene Repräsentanten aus Peru und Brasilien bereiten sich auf den Klimagipfel vor
Die Ashaninka in Peru und Brasilien machen sich bereit für den Weg nach Paris zum Klimagipfel COP 21. Sie beginnen, sich über die Grenze hinweg zusammenzuschließen.