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Region: Peru

Ashaninka in Peru ermordet

GfbV-Referentin für indigene Völker Yvonne Bangert über den Mord an Edwin Chota, den charismatischen Führer der Ashaninka-Gemeinde Saweto und drei Mitglieder seiner Gemeinschaft, die mitten im Regenwald ermordet worden. Die Witwen und Kinder der vier Mordopfer mussten in die nahegelegene Ortschaft Pucallpa flüchten. Illegale Holzfäller haben die in Saweto zurückgebliebenen Ashaninka eingekreist und bedrohen die Indigenen massiv.

# Reporte/Memoranden

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Mord an vier indianischen Führern in Peru

Mord an vier indianischen Führern in Peru

Bestürzende Nachrichten aus dem peruanisch-brasilianischen Grenzgebiet erreichten die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen: Der charismatische Führer der Ashaninka-Gemeinde Saweto, Edwin Chota, und drei Mitglieder seiner Gemeinschaft sind mitten im Regenwald ermordet worden. Die Witwen und Kinder der vier Mordopfer mussten in die nahegelegene Ortschaft Pucallpa flüchten. Illegale Holzfäller haben die in Saweto zurückgebliebenen Ashaninka eingekreist und bedrohen die Indianer massiv.

# Pressemitteilungen

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Freiwillig isoliert lebende Völker am Amazonas müssen endlich besser geschützt  werden!
© Eduardo Fonseca Arraes/Flickr

Freiwillig isoliert lebende Völker am Amazonas müssen endlich besser geschützt werden!

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist alarmiert von den Nachrichten über Gewalt gegen eine bis vor kurzem in freiwilliger Abgeschiedenheit lebende Gruppe von Amazonasindianern, über deren „Entdeckung“ am heutigen Freitag berichtet wird. Offenbar mussten diese Ureinwohner im Grenzbereich zwischen Peru und Brasilien vor gewaltsamen Übergriffen von Holzfällern oder Drogenschmugglern die Flucht ergreifen.

# Pressemitteilungen

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Einfluss der Agrar-Lobby steigt – Brasiliens 900.000 Ureinwohner müssen ums Überleben kämpfen

Anlässlich der jüngsten Proteste traditionell gekleideter Ureinwohner wenige Tage vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die großen Probleme der indianischen Gemeinschaften in Brasilien aufmerksam. „Ihre Landrechte sind noch immer weitgehend ungesichert, so dass Großgrundbesitzer leichtes Spiel haben. Gleichzeitig nimmt der Druck auf die indigenen Gebiete durch Entwaldung, Rohstoffabbau und Staudämme zur Gewinnung von Wasserkraft stetig zu“, fasst Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker, zusammen.

# Pressemitteilungen

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Indigene Menschenrechtler brauchen mehr Schutz

Ureinwohner, die öffentlich für die Menschenrechte ihrer Gemeinschaften eintreten, sind in vielen Ländern der Welt in großer Gefahr. Darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Internationalen Tages der indigenen Völker (9.8.) aufmerksam.

# Pressemitteilungen

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Memorandum: Konflikte rund um Wasser

Konflikte rund um Wasser sind Thema eines 22-seitigen Memorandums, das die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Weltwassertages am 22. März 2013 veröffentlicht hat.
Die internationale Menschenrechtsorganisation zeigt darin anhand von 16 Beispielen aus aller Welt, dass vielerorts Ureinwohnergemeinschaften durch massive Eingriffe in den natürlichen Lauf von Flüssen oder durch das Einleiten oder Einsickern von Giftstoffen in Fischgründe und Grundwasser gefährdet sind.

# Reporte/Memoranden

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Konflikte rund um Wasser – Massive Eingriffe bedrohen indigene Gemeinschaften weltweit

Konflikte rund um Wasser sind Thema eines 22-seitigen Memorandums, das die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Weltwassertages am 22. März veröffentlicht hat. Die internationale Menschenrechtsorganisation zeigt darin anhand von 16 Beispielen aus aller Welt, dass vielerorts Ureinwohnergemeinschaften durch massive Eingriffe in den natürlichen Lauf von Flüssen oder durch das Einleiten oder Einsickern von Giftstoffen in Fischgründe und Grundwasser gefährdet sind.

# Pressemitteilungen

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Rio+20: Binationales Schutzgebiet für unkontaktierte indigene Gemeinschaften im brasilianisch-peruanischen Grenzgebiet gefordert
© GfbV

Rio+20: Binationales Schutzgebiet für unkontaktierte indigene Gemeinschaften im brasilianisch-peruanischen Grenzgebiet gefordert

Führende Vertreter der wichtigsten Dachorganisationen indigener Gemeinschaften des Amazonasgebiets fordern in der brasilianisch-peruanischen Grenzregion ein binationales Schutzgebiet für unkontaktierte indigene Gruppen. Auf einer von der Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) organisierten Informationsveranstaltung (Side Event) im Rahmen des Nachhaltigkeitsgipfels Rio+20 bekräftigte der Menschenrechtler Franz Fluch am Montagabend (Ortszeit), dass die Bewohner des Regenwaldes ein Recht auf ihre traditionelle Lebensweise hätten.

# Pressemitteilungen

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„Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner“

Die GfbV hat den Internationalen Tag der indigenen Völker (9. August) zum Anlass genommen, ein Hintergrundpapier mit zahlreichen Einzelfällen zum Thema „Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner“ zu erstellen. Oft wird diese bedingungslose Nutzung der Wasserkraft auch noch als beispielhafte Nutzung erneuerbarer Energie gepriesen, obwohl sie massiv Menschenrechte verletzt.

# Info

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