Mehr Engagement der AU für Menschenrechte und für den Schutz von Zivilisten im Krieg notwendig
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Afrikanischen Union (AU) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Engagement der afrikanischen Staatengemeinschaft für Menschenrechte und für einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen gefordert.
Mahnmal für die zwei Millionen 1945 vergewaltigten deutschen Frauen gefordert
Ein würdiges Mahnmal für die zwei Millionen nach Kriegsende 1945 vergewaltigten deutschen Frauen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des internationalen Frauentages (8.3.) gefordert. Es ist höchste Zeit, für die Opfer dieses furchtbaren Verbrechens der Roten Armee eine Gedenkstätte zu errichten, an der aber auch an die Opfer von Massenvergewaltigungen anderer Kriege oder Bürgerkriege wie in Bosnien oder Darfur erinnert wird.
Schluss mit Massenvergewaltigung und Genozid! – GfbV fordert Frauenrechte ein
Frauen und Männer erheben sich infolge der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ in mehr als 200 Ländern und 80 deutschen Städten – auch hier in Göttingen -, um ein deutliches Zeichen gegen Gewalt, die Frauen auf allen Kontinenten widerfährt, zu setzen. Jede dritte Frau war weltweit bereits Opfer von Gewalt, Vergewaltigungen, Schlägen und Misshandlungen.
Bedrängte Batwa-Ureinwohner bitten Deutschland um Hilfe
Wegen der mutwilligen Zerstörung ihrer Häuser haben Batwa-Ureinwohner aus Ruanda in großer Not Deutschland dringend um humanitäre Hilfe gebeten. „Wir brauchen schnellstmöglich Nahrungsmittel, Medikamente, Kleidung, Decken und Materialien für die Dächer unserer Häuser“, heißt es in dem Hilfsappell einer Selbsthilfeorganisation der Batwa in einem Hilfsappell an das Auswärtige Amt und an führende Politiker des Ruanda-Partnerlandes Rheinland-Pfalz sowie an den Bundestagsausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, der im Mai 2011 Ruanda besucht.