Russland und Deutschland sollen internationale Syrien-Konferenz einberufen!
Anlässlich des bevorstehenden Besuchs von Wladimir Putin in Berlin (1.6.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag an Bundeskanzlerin Angela Merkel und den russischen Präsidenten appelliert, sich gemeinsam für eine internationale Syrien-Konferenz einzusetzen. Sowohl die Strategie der EU als auch die Russlands in Hinblick auf Syrien sind gescheitert. Nun gilt es, international mit einer Stimme zu sprechen, um das Blutvergießen endlich zu beenden.
Ein fröhlicher Auftritt der Udmurtinnen in Baku sollte nicht über schwierige Lage dieser indigenen Gemeinschaft in Russland hinwegtäuschen
Ein fröhlicher Auftritt der Buranowskije Babuschki im Finale des Eurovision Song Contest in Baku sollte nicht über die schwierige Lage der indigenen Gemeinschaft der Udmurten in Russland hinwegtäuschen. Darauf weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hin. Die sechs Udmurtinnen in ihrer farbenfrohen Kleidung begeistern Fans zwar mit eingängigen Melodien in udmurtischer Sprache.
„Frankreich, Russland, Großbritannien, Deutschland – mitschuldig! Bosnien wiedervereinigen!“
Zu Beginn des Prozesses gegen den mutmaßlichen Kriegsverbrecher Ratko Mladic vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) am Mittwoch in Den Haag erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Mahnwache vor dem Gerichtsgebäude an die Mitverantwortung europäischer Groß-mächte für die Verbrechen in Bosnien-Herzegowina 1992-1995. „Frankreich, Russland, Großbritannien, Deutschland – mitschuldig!“, klagt die Menschenrechtsorganisation auf großformatigen Transparenten an und fordert die Wiedervereinigung Bosniens.
Mahnwache der Gesellschaft für bedrohte Völker
gegenüber vom Gebäude des
Internationalen Kriegsverbrechertribunals (ICTY)
Grasveld Johan de Wittlaan
in 2517 JW Den Haag, Niederlande
am Mittwoch, den 16. Mai 2012,
von 7.00 Uhr bis voraussichtlich 15.00 Uhr
Mit Putin keine Chance auf Frieden im Nordkaukasus
Vor der Vereidigung von Wladimir Putin zum russischen Präsidenten am kommenden Montag in Moskau warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einem Andauern der bürgerkriegsähnlichen Gewalt in den Republiken des Nordkaukasus. Mit Putin gibt es keine Chance auf Frieden für die Menschen im Nordkaukasus. Sie leiden seit mehr als zehn Jahren unter schwerster Willkür und Gewalt, der er durch seine gnadenlose Politik Vorschub geleistet hat.
Bitte setzen Sie sich für ein Ende der Folter in Russland ein!
Für die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Generalsekretär Tilman Zülch am Dienstag an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich jetzt in die aktuelle Debatte in Russland zum Thema Folter auf Polizeiwachen und in Gefängnissen einzumischen und sich für ein Ende dieser unmenschlichen Praxis zu engagieren.
Russland nutzt Tragödie, um der Republik weitere Autonomierechte zu entziehen
Als weitere Beschneidung der tatarischen Autonomie bezeichnet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Entscheidung der russischen Regierung, die tatarische Polizei nun dem russischen Innenministerium zu unterstellen. Der Folterskandal in Kasan ist entsetzlich. Aber die Moskauer Kontrolle über die Polizei in Tatarstan wird nicht dazu führen, dass weniger gefoltert wird.
14.2.2012 Dagestan: Mutmaßlicher Kommandeur der radikalislamischen Terroristen getötetIbragim-Chalid Dautov wurde bei einem Kampfeinsatz getötet. Der Leichnam des 51-Jährigen wurde später am Ufer e…